Die Verdammten des Krieges sind immer die Zivilisten.
Menschenleben, zerstörte Leben, erloschene Träume und Perspektiven mit dem Fall des ersten Schusses. Ja, Krieg ist abscheulich.
"Kollateralschäden", so nennen sie es in den Medien, wenn einem unschuldigen Kind die Eingeweide durch eine Landmine zerfetzt werden. Wir betrachten solche Nachrichten, die unser geliebtes sicheres Deutschland erreichen, mit Gleichgültigkeit. Wir schauen auf unsere Facebook-Startseite, sehen ein Video von einem Jungen, der seine Mutter verloren hat und inmitten des Bombenhagels schreiend nach ihr sucht. Kommentar schreiben. Den Facebook-Politiker raushauen. Weiterscrollen.
"Schrecklich was dort abgeht" sagen Manche. "Aber ist doch alles so weit weg, was kümmert mich es was in Syrien und anderswo geschieht?" denken Viele.
Ein Irrtum. Irrtum westlicher Ignoranz. Inmitten der unzähligen Opfer sind es die Unschuldigen, die es am härtesten trifft.
Ich will Dir von Musa erzählen. Auf dem kalten Fußboden eines verwahrlosten Flüchtlingscamps irgendwo auf dem Balkan zitternd und das Bild seiner geliebten Mutter haltend, lässt er die letzten Tage, Monate und Jahre vor seinem geistigem Auge abspielen. Er hat eine Reise durchlebt, eine Reise, die dir das vermitteln wird, was die Medien dir nur verzerrt darstellen, die Realität.
Die Odyssee, die er durchlebt hat und derzeit noch durchlebt, ist geprägt von Gewalt, Brutalität und der permanenten Angst, den darauffolgenden Tag nicht mehr zu erleben...
Cover made by: Itsefza
Viele Jahre verstreichen voller Misshandlung und Verzweiflung. Die junge Sofia musste schon früh lernen, dass nichts für immer war und Schmerz ein Bestandteil des Lebens. Egal, ob es der Verlust ihres Vaters war oder die körperliche Misshandlung durch den neuen Ehemann ihrer Mutter.
Lange Zeit vergeht und Sofia glaubt, sie kann dem Druck nicht mehr standhalten.
Doch war sie wirklich sicherer in den Armen eines noch viel brutaleren Psychopathen? Ein alter Freund ihres Bruders taucht plötzlich wieder auf und Sofias Leben wird komplett auf den Kopf gestellt. Neue Gefahren und Herausforderungen warten in ihrem neuen Leben sehnsüchtig auf sie, genau wie Aiden es selbst jahrelang getan hatte.
-
"Ich habe so lange auf dich gewartet.", hauchte er und strich mir eine Haarstähne aus dem Gesicht. Er war mir so nah, sodass sich unsere Nasenspitzen fast berührten.
"Ich schrei-e", sagte oder wohl eher krächzte ich. Meine Stimme ließ mich in Stich. "Tust du nicht."
****
Überarbeitung ist noch nicht abgeschlossen!
20 Kapitel von 48 überarbeitet