chantalpassion
Was, wenn das Zuhause der Ort ist, an dem du lernst, an dir selbst zu zweifeln?
Eine Tochter wächst in einer Familie auf, in der Liebe an Bedingungen geknüpft ist. Die Mutter bestimmt, kontrolliert und manipuliert - nach außen bewundert, hinter verschlossenen Türen unberechenbar. Der Vater sieht das Leid seiner Tochter, doch seine emotionale Abhängigkeit hält ihn davon ab, sie zu schützen. Statt Halt zu geben, schweigt er.
Schon früh wird die Tochter zum schwarzen Schaf der Familie. Sie stellt Fragen, die niemand hören will, erkennt Muster, die alle verdrängen, und trägt schließlich die Schuld für Konflikte, die nie ihre waren. Zwischen Schuldgefühlen, Sehnsucht nach Anerkennung und dem Wunsch, endlich gesehen zu werden, verliert sie Stück für Stück den Zugang zu sich selbst.
In ehrlichen, tiefgründigen Gedanken beschreibt sie, wie es sich anfühlt, in einem toxischen Familiensystem aufzuwachsen - ständig zwischen Hoffnung und Enttäuschung, Nähe und Ablehnung, Liebe und Kontrolle. Sie erzählt von den unsichtbaren Wunden, die Narzissmus hinterlässt, von einem Vater, der seine eigene Ohnmacht nie überwindet, und von dem langen Weg, die Wahrheit anzunehmen.
„Zwischen Sehnsucht und Selbstverlust" ist ein bewegender Roman über familiäre Manipulation, Identität und den Mut, den Kreislauf zu durchbrechen. Für alle, die sich jemals gefragt haben, warum sie sich in ihrer eigenen Familie fremd gefühlt haben - und den Weg zurück zu sich selbst suchen.