obst_terminator
Lukas hat siebzehn Jahre lang funktioniert. Gearbeitet. Durchgehalten. Nie aufgegeben - bis sein eigenes Herz ihm sagte: genug.
Krankgeschrieben, leer und unfähig zu fühlen, sitzt er in seiner Wohnung, als an einem viel zu heißen Sommertag die Welt um ihn herum einfach... stehen bleibt. Seine Freundin Marlen, mitten in einer Bewegung erstarrt. Die Katzen, eingefroren. Und mitten auf der Straße: ein pulsierendes, blaues Tor, das es eigentlich nicht geben dürfte.
Was Lukas dahinter findet, ist eine grenzenlose, weiße Leere - den Schöpfer-Aether -, in der alles entsteht, was er sich vorstellen kann. Werkzeug. Essen. Eine ganze Bibliothek. Sogar eine alte Freundin, zurückgeholt aus der Vergangenheit.
Aber manche Dinge lassen sich nicht einfach herbeidenken. Und manche Erinnerungen, die er sein Leben lang verdrängt hat, warten dort draußen geduldig darauf, dass er ihnen endlich ins Gesicht sieht.
Schöpfer-Aether ist eine Geschichte über Verlust, Selbstfindung und die Frage, was es eigentlich bedeutet, lebendig zu sein.