Ich wachte auf. Scheiße. Ich schaute wild um mich. Ich saß auf vielen Kissen und Decken. Vor mir war eine große Fensterscheibe. Ich war gefesselt und mein Mund war zugeklebt. Ich wurde panischer.
Dann bemerkte ich es auch. Ich saß in einem großen Kasten, der 10x größer war als ich, und der aus Glas bestand. Ich schaute durch das Glas. Ich befand mich in einem Keller.. glaub ich.
Ich schrie laut. Doch es war nur gedämpft durch das Klebeband auf meinem Mund. Mir liefen Tränen über meine Wangen und ich fing an laut zu weinen, auch wenn man es nicht wirklich hörte.
Du bist so blöd
Ja ich weiß! Ich hätte mit Ethan mitgehen sollen! Ich hätte mit ihm mitgehen sollen und wie eine Erwachsene mit ihm reden sollen! Weil ich diesen Jungen liebe! Weil ich ihn liebe..
Jemand kam die Treppen runter. Ich blieb stumm und starrte raus. Ein Mann, keine Ahnung wie alt. So alt wie Tuco. Er lächelte mich wie ein Psychopath an und ging durch eine Tür am Glas zu mir. Er setzte sich vor mich.
„Hallo kleine" sagte er. Ich schaute ihn emotionslos, aber mit verheultem Gesicht an. „Oh sorry, natürlich du kannst ja nicht reden" lachte er dann.
Im nächsten Moment riss er mir das Klebeband vom Mund. Ich schrie laut wegen dem Schmerz auf. Der hat sie doch nicht alle.
„Was willst du und wer bist du?" fragte ich monoton. Ich hatte keine Angst, ganz im Gegenteil sogar. Ja okay, vielleicht doch.
„Also, ich arbeite für deinen Dad" grinste er dann. Ich hatte meinen Mund leicht offen. „Mein Name ist Charles, und du bist Lynn" sagte er.
„Ja bin ich"
„Weißt du wieso ich dich entführt habe?" fragte er dann. Ich schüttelte vorsichtig meinen Kopf. „Wegen deinem Dad"
„Das hätte ich mir denken können" verdrehte ich meine Augen. Er grinste. „Kannst du mir jetzt bitte die Fesseln abmachen?" fragte ich dann.
„Oh, natürlich" sagte er. Er löste die Fesseln von meinen Händen und stand dann auf. „Du bleibst schön hier sitzen. Dich kann sowieso keiner hören"
Er stand auf und ging aus der Glaskiste. Er verschloss die Tür gut und ging dann wieder die Treppen hoch. Ich blieb erst still, doch fing dann auf einmal heftig an zu weinen und zu schreien.
Als ich bemerkte dass ich mein Handy hier hatte, nahm ich es so schnell ich konnte aus meiner Hosentasche und rief sofort Ethan an. Bitte geh ran..
„Lynn?"
„Ethan.. d-du.. es tut mir so leid!" schrie ich hektisch. Von ihm kam nur Stille. Ich weinte laut vor mich hin.
„Wo bist du?" fragte er dann leicht panisch. „Ich mein, du hast noch nie ohne Grund entschu-„
„Ich weiß nicht w-wo ich bin, aber mir wurde auf der S-Straße.. ein Tuch ins G-Gesicht gedrückt" weinte ich.
„Halte durch Prinzessin" sagte er schnell und legte auf. Mein Handy ging aus, denn es hatte nur noch wenige Prozente. Fuck! Findet er mich denn so überhaupt?
„Hier bin ich wiederrrr!" lachte der Psychopath von eben. Wie war nochmal sein Name? Charles? Ich bemerkte das er eine Spritze in der Hand hielt. Ich riss meine Augen auf. Er kam rein.
Ich fing an heftig zu schreien und zu zappeln. Er grinste. Ich rutschte nach ganz hinten in die tiefste Ecke und schlug um mich als er näher kam.
„Wir sehen uns dann in ein paar Stunden wieder" lachte er und steckte mir die Spritze in meinen Hals. Meine Schreie wurden gedämpft und ich bemerkte wie mein Blut runterfloss. Dann wurde ich müde. Im nächsten Moment fiel ich nach neben auf den Boden und ich nahm nichts mehr wahr.
Ethan's Sicht:
Das Haus war sehr abgelegen von der Stadt. Es war groß und sehr alt. Ich atmete einmal tief ein und aus und trat die Tür auf. In meiner Hand hielt ich fest meine Waffe.
„Lynn?" schrie ich rum. „Lynnnn" schrie ich weiter. Ich hatte mir keine Verstärkung mitgebracht, denn ich würde sie alleine retten.
„Ich hab dich auf gewartet kleiner" ertönte plötzlich eine raue Stimme hinter mir. Ich zuckte zusammen und drehte mich um. Meine Waffe hielt ich auf den Mann.
„Lass sie frei" zischte ich. Er grinste. Okay, Psychopathen Alarm.
„Sagt wer?" fragte er provozierend. Ich kniff meine Augenbrauen zusammen. Der Typ provoziert mich.
„Ich"
Er lachte laut auf. Ich schaute ihn emotionslos an. Plötzlich holte er ein Messer raus. Es war ein großes, sehr spitzes Küchenmesser. Ich riss meine Augen auf und schluckte. Oh oh.
„Weißt du Ethan.."
Plötzlich rannte er wie ein Behinderter auf mich zu. Ich versuchte auf ihn zu schießen, doch er war zu schnell und alle Schüsse gingen nach neben.
Und dann stach er mir das Messer in meine Magengrube..

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prinzessin
Action„Prinzessin" So nannte er mich immer. Ein ganz besonderer Junge. Ein Junge, der mir mein Leben wert war. - Lynn Blake ist ein Mädchen was dir die Meinung ins Gesicht sagt. Sie freundet sich nicht mit den Schlangen auf ihrer Highschool und ist immer...