Als erstes fand ich die idee komisch aber auf der anderen Seite kann ich einfach alles erzählen. Mein Leben hat mit Suizid, wohngruppe, Sexualität und Gewalt zu tun. Also lies nicht weiter wenn du damit Probleme hast. Noch zu dieser Geschichte ich will kein mitleid oder so. Ich will nur gehört werden.
Schon als ich fünf Jahre war, war mein leben kompliziert. Wenn ich mich mal nicht benommen oder irgendwas falsch gemacht habe, wurde ich geschlagen. Ob mit Kochlöffel, schuhen oder mit der flachen hand. Immer wieder auf den hintern. Ich spüre die Schmerzen heute noch. Wenn meine mutter das getan hat, hat sie immer das selbe gesagt :,, Schrei und wein ruhig weiter dich hört sowieso niemand! " Dieser satz wird mir niemals aus dem kopf gehen. In den Minuten meiner Verzweiflung oder wenn es mir nicht gut geht spuckt dieser Satz in meinem kopf rum. Meine große Schwester Steffi ist oft für mich eingetreten und hat gemeint sie hätte etwas gemacht obwohl ich es war. Nur damit ich nicht geschlagen wurde. Vieles vor meinem siebten Lebensjahr habe ich vergessen oder verdrängt. Aber ich erzähle meine Wahrheit. So wie ich sie kenne. Meine mittlere Schwester amelie wurde nie geschlagen nur ich ich und meine große. Da diese Gewalt in meiner Familie sich auch auf mich übertragen hat, habe ich im Kindergarten auch die kinder geschlagen und geschubst. Deshalb wurde ich in meinem sechsten Lebensjahr aus dem Kindergarten geworfen. Ein jahr lang war ich zu hause nur dann konnte mich meine Mutter nicht mehr aushalten und hat mich in die Grundschule gebracht. Übrigens mein leiblicher vater denny hat einen bruder der heißt sven der ist mit meiner mutter zusammen. Nur war ich ein Ausrutscher und bin dennys tochter. Also um es kurz zu sagen sven ist mein onkel und hat meine mama geheiratet 2016. Also ist er mein Stiefvater und Onkel. Väterlichseits. Außerdem mussten mich meine Schwestern vom Kindergarten abholen und auf mich aufpassen da meine mutter zu faul war oder gearbeitet hat. Als ich in die Grundschule kam bin ich dort nur ein halbes jahr geblieben. Denn in meinem siebten Lebensjahr kam ich in die Wohngruppe. Ich hatte dauernd Heimweh, da das was in meiner Familie abging für mich normal war. Meine Schwestern kamen jedes jahr zu meinem Geburtstag außer bei meinem achten oder neunten, anschließend kam steffi nämlich nicht mehr. Was ich mir nie erklären konnte. Ich durfte vom Jugendamt aus meinen vater und onkel nicht sehen, warum wurde mir auch erst später klar. Nämlich hat meine mutter kontaktverbot zu steffi gegeben. Nur fand ich das erst raus als ich älter war. In die wohngruppe kam ich wegen meinem onkel da er meine schwestern sexuell belästigt und vergewaltigt hat. Das jungendamt hatte Angst das er es auch bei mir versuchen könnte. Später habe ich auch erfahren das meine Mutter dem Jugendamt gedroht hat sie würde mich totschlagen wenn ich nicht in eine wohngruppe käme. Natürlich habe ich das früher noch nicht verstanden. Meine mutter (maya) durfte mich alle zwei wochen zur heimfahrt abholen. Wir haben dann immer in einem hotel geschlafen, zwei Straßen weiter. Meine letzte richtige Erinnerung aus dieser zeit bezogen auf meine große Schwester Steffi ist ihre Hochzeit. Auch obwohl sie mir neulich erzählt hat das sie gar nicht so toll war wie ich sie in Erinnerung hatte. Für mich war sie aber toll da das die einzige Erinnerung war an der ich mich festgehalten habe bis zu meinem 14 ten oder 15 ten Lebensjahr. Als ich endlich selbst entscheiden durfte wenn ich sehen will und wenn nicht. Und nicht meine Mutter entscheiden konnte. Vor allem war ich richtig sauer da ich immer der Auffassung war steffi will mich nicht sehen nur da meine mutter mir nie erzählt hat das die Kontaktverbot erteilt hat. Als ich zu meinem 10ten Lebensjahr kam zogen ich und meine mama nach st. Ingbert um auszuprobieren ob wir zusammen leben können. Hat nicht funktioniert schon nach einem halben Jahr hat sie mich schon aufgegeben und ihre sachen hinter meinem Rücken in die alte wohnung gebracht.
Soll ich weiter schreiben? Ich bitte um Feedback 🤗
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