POV y/n:
Die nächsten Tage verliefen ohne weiteren Zwischenfälle, wobei ich öfter an diesen attraktiven weißhaarigen Mann denken musste. Wenn ich wenigstens seinen Namen kennen würde...aber nein, er musste ja einfach so verschwinden. Ich hab auch versucht zu googeln, aber (wer hätte es gedacht?) es kommen nicht gerade viele Ergebnisse wenn man „heißer Mann mit weißen Haaren" eingibt. Nichtsdestotrotz versuchte ich mich so gut es ging auf die Uni zu konzentrieren. An einem Donnerstag Abend entschloss ich mich dazu, mal wieder meine Mutter anzurufen. Tatsächlich standen wir uns ziemlich nah, im Gegensatz zu meinem Vater und mir. Diesen hatte ich schon seit mindestens 3 Jahren nicht mehr gesehen, ich wusste nicht einmal ob er überhaupt noch lebt. Mein Vater war früher schon spielsüchtig gewesen und obwohl er in einer Entzugsklinik war, ist es über die Jahre nie besser geworden. Zuletzt hatte er einen Riesen Berg Schulden und wahrscheinlich unzählige Feinde, die ihn tot sehen wollten. Aus diesem Grund hat sich meine Mutter auch von ihm scheiden lassen, sie wollte mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun haben und so geht es mir auch.
Mittlerweile geht es ihr glücklicherweise wieder besser, sie lacht zumindest wieder öfter und wirkt nicht mehr so deprimiert und geistig abwesend. Nachdem wir fertig telefoniert hatten, es waren fast 2 Stunden vergangen, machte ich es mir auf der Couch bequem. Mit einem leckeren Abendessen (sucht euch was aus) auf dem Schoß und meiner Lieblingskuscheldecke machte ich den Fernseher an. Irgendwann muss ich wohl eingeschlafen sein, da ich mitten in der Nacht auf dem Sofa aufwachte und mir alles weh tat. Müde schleppte ich mich dann ins Bett und schlief weiter.
Nächster Morgen:
Es war endlich wieder Freitag, also auch endlich wieder feiern gehen! Trotz des deprimierenden Ereignisses auf der Party letzte Woche freute ich mich darauf, wieder in Clubs zu gehen und mich zu betrinken, auch wenn ich es heute vorhatte, es nicht so zu übertreiben. Ich beschloss auch, dass ich nicht weiter über den weißhaarigen Typ nachdenken wollte, ich würde ihn eh nicht wieder sehen und es zieht mich sonst nur runter. Aus diesem Grund war ich auch nicht traurig darüber, dass meine Freunde heute vorschlugen, in einen anderen Club zu gehen. Yuji meinte, dass sogar sein Zwillingsbruder heute mal mitkommt. Das fand ich erstaunlich, da er sonst nicht oft mit uns feiern geht, aber ich freute mich darauf, Sukuna mal wieder zu sehen. Er war zwar manchmal echt schwierig, aber ich kam ganz gut mit ihm aus. Also glaube ich zumindest.
Wie immer zu spät stand Nobara um 10 nach 8 vor meiner Tür und holte mich mal wieder ab. Ich hatte zwar einen Führerschein, schon seit ich 17 bin, aber leider konnte ich mir nie ein Auto leisten, also muss ich bei ihr mitfahren. Nach einer typischen überschwänglichen Umarmung und Begrüßung von ihr fuhren wir los in die Stadt. „Hey Nobara, was ist das eigentlich für ein Club wo wir hinfahren?", fragte ich meine beste Freundin nach einer Weile, da mir die Strecke überhaupt nicht bekannt vorkam. „Weiß ich auch nicht genau, Yuji hat mir nur die Adresse geschickt und meinte, dass wir da hinkommen sollen. Er soll wohl sehr beliebt sein", meinte sie und zuckte mit den Schultern. Na das kann ja was werden.
Als wir ankamen, mussten wir uns mal wieder Gemecker von Yuji anhören, warum wir denn schon wieder zu spät sind. Sukuna stand nur daneben und sah genervt aus. Also alles wie immer. Nachdem Yuji dann mal fertig war, gingen wir endlich rein. Ich war ja skeptisch gewesen mit diesem Club aber ich wurde nicht enttäuscht. Die Atmosphäre war mega, es waren viele Leute da aber auch nicht so viele dass man sich wie eine eingelegte Sardine fühlte und sich kaum bewegen konnte. Der DJ machte geile Musik und die Drinks sahen super lecker aus. Außerdem war die Tanzfläche riesig! Also alles perfekt. Wir suchten uns einen Tisch etwas abseits und fanden sogar einen mit Sofa. Direkt nachdem wir uns gesetzt hatten, diskutierten wir über die Drinks und wer was nehmen will. Nachdem das geklärt war, zog Nobara los um die Getränke zu besorgen, sie meinte heute würden die Drinks mal auf sie gehen. Da fragt man sich echt woher meine Freunde ständig so viel Geld haben. Während wir warteten, quatschte ich mit Yuji und Sukuna und erzählte etwas von meiner Woche. Sie fragten hin und wieder nach und wollten auch wissen, wie es meiner Mutter ging. Ich liebte es, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, sie gaben mir nie das Gefühl, unwichtig zu sein. Im Gegensatz zu meinem Vater, aber naja.
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My princess ~ / Gojo x Reader
FanfictionHi, danke dass du dich dazu entschlossen hast, meine Story zu lesen :). Erstmal das Wesentliche, du (also Y/n) bist eine Studentin aus Amerika und lebst in einer kleinen Wohnung außerhalb der Stadt. Yuji und Nobara sind deine besten Freunde und ihr...