[8 - Knall]

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„Nori steckt in einem Kampf gegen mehrere Angreifer. Du nimmst links, ich rechts."

„Nori!" ruft Shou als er auf sie zuläuft. Nur erreicht er sie nicht, da er zuvor von einer Druckwelle zurück geschleudert wird. Er fliegt einige Meter durch die Luft, bevor er wieder Boden unter den Füßen erhascht.

In der Zwischenzeit hat Kubo bereits das Jutsu des vertrauten Geistes angewendet, mit dem er Chakra-absorbierende Ketten beschwört, die aus dem Boden schießen und sich um Nori schlingen.
Ihre hellblauen Haare leuchten, ebenso wie ihre Augen. Sie ist vollkommen in Rage.

So wie sich Nori versucht sich loszureißen, wird Kubo schnell an seine Grenzen kommen, weshalb Shou nicht lange zögert sich nach den Feinden umblickt.
Erst scheint es als wären alle auf und davon, allerdings haben sie einen ihrer Leute zurückgelassen. Er ist vermutlich durch den Druck in ein Dornengebüsch geknallt. Darauf lassen die vielen kleinen Stichwunden ganz gut deuten, auch wenn er sich scheinbar darauf befreien konnte.

Shou taucht neben ihm auf und hält dem Fremden sein Kurzschwert an den Hals. Selbst wenn der Mann wollte, könnte er nicht abhauen. Sein rechtes Bein ist komplett zerfetzt und sein linker Fuß ungesund um 180 Grad verdreht.

„In wessen Auftrag handelt ihr?", fragt er düster, erhält wie erwartet aber keine Antwort darauf. Dies ist ihm nur recht. Wer es wagt sie einfach so anzugreifen und sich dann auch noch stumm stellt, hat nichts anderes verdient. Dann kann Shou endlich mal auf all das zurückgreifen, was er in seiner viel zu langen Ausbildung zum Thema "Gefangene machen" gelernt hat.
Da er sich allerdings eh grad nicht weg bewegen kann, greift Shou erstmal Kubo unter die Arme, um Nori - die noch immer vollkommen neben sich steht - wieder zu Verstand zu bringen.


Kenzo - der planlos abgewartet hat, ob und wann die anderen wiederkehren - ist beruhigt als die Drei aus dem Schatten der Bäume treten.
Dass Shou einen furchtbar zugerichteten Fremden im Schlepptau hat, hätte er zwar nicht erwartet, verlässt sich aber darauf, dass er weiß, was er tut.
In der Zwischenzeit hat Kenzo jedoch gerettet was zu retten war und ihren Lagerplatz wieder auf Vordermann gebracht.

Kubo, der Noris Arm über seine Schulter geworfen hatte, sodass er sie beim Laufen stützen konnte, legt sie im Gras ab. Shou geht zur Befragung seines Gefangenen ein Stück abseits.

Als Kenzo Nori so betrachtet, merkt er schnell, dass es ihr offenbar nicht gut geht. Sie hat ihre Augen nur einen spaltbreit geöffnet, ist blass im Gesicht und murmelt irgendwas vor sich hin. Er versteht zwar nicht, worauf sich das bezieht, aber ihre brüchige Stimme lässt das Bild in seinem Kopf in einer ganz unangenehme Atmosphäre erscheinen.

„Er hat sie mir einfach aus den Armen gerissen. Sie fing an bitterlich zu schreien... ich habe ihn angefleht, aber er ist böse geworden..."

„Hör besser nicht hin. Das geht gleich wieder vorbei", rät Kubo ihm und Kenzo nickt etwas überfordert und die beiden wenden den Blick von Nori - die wie in Trance weiter vor sich hinredet - ab.

Riversides (Naruto FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt