Als ich aufwachte, befand ich mich in einem nicht sehr kleinen Raum. Die Wände waren dunkelgrau gestrichen, was den Raum kleiner wirken ließ. Er hatte große Fenster vor denen weiße Gardienen hingen. Ich lag auf einem weißen sehr großen Bett und wunderte mich sichtlich wo ich war und wie ich her gekommen bin.
Ich erinnerte mich daran, was gestern los war und dachte daran, mich dann erinnern zu können wo ich eigentlich gelandet bin. Und da war sie wieder. Diese Erinnerung daran, wie ich angefasst wurde ohne, dass ich es eigentlich wollte. Als ich daran dachte, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken und ich bekam wieder am ganzen Körper Gänsehaut. Ich fühlte mich als wäre ich wieder da. Ich wollte das nicht.
Ich kniff die Augen zusammen und versuchte diese schreckliche Erinnerung endgültig aus meinem Kopf zu verbannen. Als mir dann einfiel, dass ich ja vor dieser fast Vergewaltigung gerettet wurde, realisierte ich auch, wo ich jetzt sein müsste. Bei der Person die mich davor bewart hat.
Wer auch immer diese Person war, ich verdankte ihr meine Rettung und war ihr unendlich dankbar. Ich sah neben mich und entdeckte eine Tür durch die ich selbstverständlich durchgehen wollte, weil mir langsam unwohl damit wurde in irgendeinem Bett zu liegen und nicht zu wissen von wem es ist.
Ich war gerade dabei herauszugehen und sah davor aber noch an mir runter. Meine Shorts war weg und ich hatte nur ein schwarzes T-Shirt an welches mir nur bis etwas über die Knien ging. An dem Geruch erkannte ich, dass es einer männlichen Person gehörte. Na super. Ich wusste weder wo ich war, noch wo meine anderen Klamotten, die nur mal so gesagt nicht gerade günstig waren, sind. Ich wusste ebenfalls nicht wo ich mich eigentlich befand. Was mich aber noch mehr beunruhigte war, dass ich mich ja schlecht selber umziehen konnte. Also die Person bei der ich mich befand, hatte mich ebenfalls auch umgezogen. Sofort stieg mir die Röte in Gesicht. Obwohl hier niemand war oder ich überhaupt wusste wo ich bin. Ich schlug mir meine Hand an die Stirn.
"Warum zum Teufel passiert sowas eigentlich immer mir.", murmelte ich leise vor mich hin. Jedenfalls dachte ich, dass es leise war, aber irgendwie ist jemand rein gekommen ohne das ich es gemerkt habe.
"Was denn?", fragte mich eine mir allzu bekannte Stimme. Ich drehte mich vor Schreck um und sah in diese zwei blauen Augen die mich gestern dachten, dass ich eine Prostituierte wäre.
"Du?", schrie ich schon fast frustriert. "Ja ich, Dylan Rhodes, habe dich bei mir schlafen lassen, gern geschehen!" Um dem ganzen noch etwas nachdruck zu geben verdrehte er die Augen. "Du hast mich nicht nur bei dir schlafen lassen, du hast mich entführt! Du hast mich umgezogen und dann lässt du mich auch noch ahnungslos hier liegen! Und das nach dem du mich eine Prostituierte genannt hast! Geht es eigentlich noch schlimmer?", schrie ich ihn theatralisch an. Er fing nur an zu grinsen. "Was?", fragte ich inzwischen schon sehr genervt weil er das offensichtlich nicht ernst nimmt.
"Ich war das nicht. Ich hab weder deine Klamotten, noch habe ich dich entführt.", redete er sich da raus. Inzwischen ohne grinsen. "Ach ja, wer war es dann, hm? Der Weihnachtsmann, oder noch besser, die Zahnfee war es!"
Er fing schon wieder an zu lachen. Aber dieses mal so dolle, dass er sich bückte und sich dabei gleichzeitig noch den Bauch hielt.
"Meine Fresse, jetzt sag mir was hier los ist!"
Ich hielt mir die Hand vor den Mund. "Oh mein Gott! Es tut mir leid i-ich wollte das so nicht sagen, aber du provozierst mich und ich will einfach wissen was hier eigentlich lo-" Er unterbrach mich.
"Beruhig dich mal. Ich hab schon viel schlimmeres zu hören bekommen.", lächelte er mich dieses mal freundlich an. "Ich weiß nur, dass Jake dich hierher gebracht hat. Da hattest du schon nur dieses T-Shirt an. Ich hab auch keine Ahnung warum er dich hier hergebracht hat. Oder warum du bei ihm warst. Au-", Plötzlich schlug er sich die Hand vor den Mund.
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True Love
ChickLit"Was ist der Unterschied zwischen Liebe und wahrer Liebe?" "Wahre Liebe ist, wenn du jemanden so stark liebst, dass du weder essen, noch trinken kannst. Du liebst diese eine Person so sehr, dass es dir schon weh tut, du hasst diese Person schon fast...