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Pov. Yoongi

Als ich durch meinen Wecker hochschreckte, wurde mir wieder klar, dass ich nicht nur geträumt hatte, dass Jimin und Sangil bei uns wohnten. Es war Real. Sie wohnten bei uns. Seit gestern und das vielleicht den Rest ihres Lebens. Wobei, Jimin und ich werden bestimmt ausziehen.

Was denke ich eigentlich schon für uns Beide? Ich gab einen genervten Laut von mir, wie schon so oft seit gestern, und stand auf. Nachdem ich mir meine Klamotten für die Schule rausgesucht hatte, ging ich rüber ins Bad und wollte mich fertig machen.

Nur leider machte ich meine Rechnung da ohne Jimin. Dieser ist gerade noch vor mir ins Bad gehuscht und hat die Tür zugesperrt. Wütend klopfte ich gegen diese, doch als er nicht reagierte, riss mein Geduldsfaden und ich wurde lauter.

„Park Jimin! Sieh zu, dass du deinen hässlichen Hintern aus dem Bad bewegst! Du musst heute nicht pünktlich in der Schule sein, ich schon!"

„Na, na, na, na. Was ist denn hier los? Wo liegt das Problem?" Mamas Freund kam aus ihrem Schlafzimmer und sah mich fragend an. „Was hier los ist?! Ich muss in einer Dreiviertelstunde in der Schule sein, muss mich jetzt fertig machen und ihr Sohn lässt mich nicht ins Bad!" wütend schnaubte ich.

„Appa ich hab doch wohl das Recht mich fertig zu machen oder nicht?" kam es amüsiert aus dem Bad. Dieser kleine Drecksack, wenn ich den in die Finger kriege ist er Matsch!

„Ja klar Jimin, aber ich denke du solltest Yoongi zu erst reinlassen. Er muss gleich in die Schule und außerdem wohnt er länger hier als du." Ew. Seine Art ist so widerlich, ich könnte Kotzen.

Als sich endlich der Schlüssel drehte und die Tür aufging, zog ich ihn sofort raus und beeilte mich, um noch pünktlich fertig zu werden. Die Tür schloss ich ab und während ich Zähne putzte rief ich ihm noch sauer entgegen; „Park Jimin, wenn ich dich in die Finger kriege bist du Matsch, das schwör ich dir!"

Daraufhin vernahm ich nur ein abfälliges lachen seinerseits und hörte wie sich die Schritte der beiden entfernten. Ganz ehrlich, wie kann man mit Geschwistern in Ruhe und Frieden zusammenleben? Ist das überhaupt möglich?

Ich schüttelte den Kopf und machte meinen Mund sauber, ehe ich duschen ging.

Als ich mich dann komplett fertig gemacht habe, das heißt, duschen, anziehen, Haare machen, etwas Make-up auftragen und Schulsachen zusammenpacken, bewegte ich mich nach unten in die Küche und packte das Essen ein, welches meine Mutter für mich gemacht hat.

Sie ist leider schon auf der Arbeit, da sie für eine Kollegin einspringen musste, aber das war nur halb so schlimm. Ich zog meine Schuhe und Jacke an und Schulterte meinen Rucksack, ehe ich mit einem lauten „Tschüss!" unser Haus verließ und erleichtert seufzte. Endlich mal Ruhe haben.
Gemütlich machte ich mich auf den Weg zur Schule.
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21.06.19

°𝕊𝕖𝕔𝕣𝕖𝕥 𝕒𝕗𝕗𝕒𝕚𝕣 | 𝕪𝕠𝕠𝕟𝕞𝕚𝕟°Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt