Your Sweet 666

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Ich will sie. Ich will sie unbedingt. ich will sie kennenlernen, sie besitzen. Obwohl ich nicht mal weiß ob es sie gibt. Es ist krank, ich weiß, deswegen sitze ich ja hier. Hier in diesem kleinen Raum. In diesem kleinen, kalten, karg eingerichtetem Zimmer. Allein. In meinen Träumen nenne ich sie Isabell oder nur Bell. Sie ist unbeschreiblich schön und das einzige was mich am Leben hält. Würde sie mich nicht ab und an nachts besuchen, hätte ich schon lange den Willen am Leben verloren. Sie kommt wenn es dunkel und kalt ist. Kälter als sowieso schon den ganzen Tag über. Wenn sie kommt, spricht sie nicht. Sie sagt mir ihren Namen nicht, weswegen ich sie eben Bell nenne. Wenn sie kommt, bleibt sie immer vor meiner Tür. Sie kommt nicht rein. Sie kommt nicht rein und ich komme nicht raus. Wir reden nicht, weil sie nicht spricht. Weil sie nicht spricht und ich nicht sprechen kann. Eigentlich kann ich sprechen aber ihre Augen blenden mich und ich kann gar nichts mehr. Weder aufstehen noch sprechen. Ihre Augen blenden mich, weil sie geradezu leuchten. Ein Blick in ihre Augen und ich weine, weil sie so schön ist. Ein Kuss von ihr und ich wäre wider am Leben, weil sie so schön ist. Eine Berührung von ihr und ich würde weinen, weil sie so schön ist. Ein Lächeln von ihr und ich würde wild werden, weil sie so schön ist. Sie ist nicht von dieser Welt. Wenn ich sie berühre, würde sie zu staub zerfallen. Sie ist kein Mensch. Ich will sie obwohl ich weiß das sie mir alles andere als gut tun wird. Ich bin von ihr besessen. Ich muss sie haben. Ich muss sie haben auch wenn ich weiß das sie mich zerstören wird. Heute Nacht. Da ist sie wieder. Komm zu mir, sage ich ohne zu merken das ich in der Lage bin zu sprechen. Sie antwortet nicht. Sie antwortet nicht sondern kommt einfach rein. Aber ihre Füße scheinen den Boden nicht zu berühren, nahezu als würde sie schweben. Sie ist kein Mensch. Sie legt sich neben mich. der sonst so kalte, feuchte Boden wird durch ihre Berührung weich. Ich liege in ihren Armen. Mein Heim ist in ihren Armen. In einer so leeren Welt. Es bricht mein Herz. Ich halte ihre Hand in meiner. Ihre Augen haben ihr Licht verloren. Ihre Augen haben ihr Licht verloren und sind leer. Sie ist mein Himmel heute Nacht. Ich versuche vergeblich das Herz zu finden welches sie versteckt. Sie ist mein Himmel im Leben. Sie ist mein Himmel im Tod. Im Leben und im Tod. Oh bell wir sind gleich. Wir sind jung, verloren und haben Angst. Diese Welt ist grausam. Wir sind hier um zu verlieren. Keine Heilung für den Schmerz. Keinen Schutz vor dem Regen. All unsere Gebete scheinen zu versagen. Wir sind jung. Unsere Leben haben gerade begonnen, und trotzdem wägen wir schon ab sie zu beenden. Bevor uns das Leben auseinander reißt, wird uns das Ende segnen. Ich weiß es schmerzt zu sehr. Ich weiß das du angst hast. Ich weiß das du dein Vertrauen verloren hast und wünscht du wärest tot. Du bist nicht allein. Nicht allein mit deinem Elend. Teile deine Tränen mit mir. Ich fühle es genauso wie du. Es ist nicht unsere Schuld. Es ist nicht unsere Schuld das der Tot uns liebt. Oh Belle wir sind gleich. Wir sind stark, gesegnet und mutig. Mit Seelen die gerettet werden. Mit einem wiedererlangten glauben. All unsere Tränen scheinen weggewischt. Sie küsst mich und ich bin am Leben, weil sie so schön ist. Sie berührt mich und ich brenne, weil sie so schön ist. Sie lächelt und ich bin bereit zu sterben, weil sie so schön ist. Würdest du heute Nacht für die liebe sterben? Liebe ist wahnsinnig also sind wir es auch. Endlich hatte ich sie. mein Engel gehörte jetzt ganz mir. Ihr Kuss schmeckt süß. Süß aber mit einem bitteren Nachgeschmack.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Jun 15, 2020 ⏰

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