Kapitel 4

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( Shadow )

,, Aber wir können doch jetzt nicht einfach gehen!"sagte Jake, ,, Wir müssen doch dem Minesterium der Engel Bescheid sagen und dann mit ihnen suchen gehen.",, Jake, die Zeit haben wir nicht. Sie könnten grade in der Nähe sein und meine Mutter foltern. Diese Gedanken ertrage ich nicht." ,, Ok, ich komme mit, aber nur unter einer Bedingung!",, Was?"fragte ich genervt. ,, Du musst immer auf mich hören und das machen, was ich dir sage.",, Ja, ok."versprach ich ihm. Prüfend schaute er mich an, beließ es aber dabei. Bestimmend zog ich ihn ins Haus und drückte ihm zwei Rucksäcke in die Hand. ,, Du holst Essen und Trinken und packst es ein, während du das machst packe ich Kleidung für uns beide ein." Kurz darauf verschwand er schon in der Küche und ich machte mich auf den Weg zu meinem Schlafzimmer um Kleidung für uns beide einzupacken. Nachdem ich das erledigt hatte, ging ich wieder zurück zum Eingang. Als ich an der Haustür ankam, sah ich, dass Jake schon dort auf mich wartete. Wir nahmen die Taschen und liefen schweigend nach draußen. Insgesamt hatten wir vier Taschen, zwei für jeden.

Auf einmal stoppte Jake und lief wieder zurück. Fragend sah ich ihm hinterher. Nach ein paar Minuten kam er mit einer Landkarte wieder zurück. Langsam breitete er sie auf dem Boden aus. ,, Also ich wäre dafür das wir über die alte Brücke gehen..." fing er an aber sofort unterbrach ich ihn: ,, Die können wir nicht benutzen, sie ist in den Fluss gestürzt.",, Dann müssen wir über die andere Brücke gehen." redete er weiter. ,, Ich würde vorschlagen, dass wir jetzt schon mal losgehen. Wir nehmen einfach die Karte mit und gucken dort dann wie es geht." sagte ich. Zustimmend nickte Jake mir zu. Schweigend liefen wir los aber es war keine angenehme Stille. Irgendwann kamen wir an der Brücke an. Es kam mir nicht so vor als wären wir schon solange gelaufen. Ich blieb stehen und schaute mich noch ein letzten Mal um. Ich wollte nicht weggehen von hier. Ich hab schließlich mein ganzes Leben hier gelebt. Aber eins werde ich ganz sicher nicht vermissen. Nämlich die Schule.

Jake, der weitergelaufen war,drehte sich um: ,,Was ist? Willst du dort festwachsen oder was?" durchdringlich sah er mich an. Man merkte,dass er auf keinen Fall hier bleiben wollte. ,, Auch wenn ich Schule scheiße finde, wollte ich mich noch einmal umsehen und mir alles einprägen. Schließlich habe ich hier mein ganzes Leben verbracht." antwortete ich ihm. Er nickte mir kurz zu ehe er seinen Weg fortsetzte. Langsam lief ich ihm nach bis ich ihn schließlich wieder eingeholt hatte. Und wieder liefen wir schweigend nebeneinander her. Keiner wollte anfangen zu reden . Keiner wollte der erste sein der die Stille durchbrach. Plötzlich blieb ich wie angewurzelt stehen. Mit der flachen Hand schlug ich mir gegen die Stirn: ,, Scheiße! Ich habe Shadow total vergessen!"

,, Wer ist Schadow?" fragte Jake verwirrt. ,, Shadow ist mein Haustier." ,,Du hast ein Haustier?" sagte Jake ungläubig. ,, Ja ich hab mir ein Haustier zugelegt. Ich muss ihn rufen, weil ich werde ihn ganz sicher nicht hier lassen!" ,, Wir können kein Haustier mitnehmen, dass ist viel zu umständlich!" protestierte das Arschloch akka Jake lautstark. ,, Aber du hast Shadow doch noch gar nicht kennengelernt!" widersprach ich ihm wieder. ,, Er ist wahrscheinlich so ein kleiner Terrier oder so." sagte er sich seinerseits ziehmlich sicher. ,, Er ist eine Katze." erwiderte ich während ich ihn schelmisch angrinste, ,, du wirst es sehen wenn er kommt."schob ich noch hinterher. ,, Shadow, komm an die neue Brücke!" rief ich ihn in Gedanken. ,, Ja ok, gib mir fünf Minuten." antwortete Shadow in Gedanken. Es hat seine Vorteile, dass ich mit ihm in Gedanken reden kann aber manchmal würde ich gern einfach nur so mit ihm reden können. ,, Er kommt in fünf Minuten." berichtete ich Jake. ,,Woher weißt du das? ",, Ich kann mit ihm in Gedanken kommunizieren. " ,, Ahja." gibt er nicht ganz überzeugt von sich. Wir warteten und warteten doch Shadow kam nach fünf Minuten immer noch nicht. Und auch nach zehn Minuten kam er nicht.

Auf einmal Shadow aus den Bäumen rausgeschossen und stellt sich beschützen vor mich. Als Jake aufschrie fauchte Shadow ihn noch mehr an. ,, Jake es ist alles gut, dass ist nur Shadow." sagte ich lachend. ,, Er ... er ist sehr groß." stammelte er. ,, Ja, sonst hätte ich ihn ja gar nicht mitgenommen." antwortete ich ihm immer noch lachend. Es war gut zu wissen das Jake auch vor etwas Angst hatte. ,, Jetzt können wir aber los oder?" fragte er immer noch verunsichert. ,, Ja wir können los. Schließlich sind wir ja jetzt vollständig." grinste ich. Jetzt etwas schneller unterwegs liefen wir über die Brücke in Richtung des Bergs Namens Shadowwald. Witzig das er so heißt wie mein Haustier oder? Aber es hat einen Grund nämlich, dass Shadow dort geboren ist. Der Wald liegt in der Nähe von der Stadt wo meine Schule ist und dann hatten wir einen Wandertag und waren dort unterwegs. Wir hatten eine kurze Pause gemacht und ich musste pinkeln gehen also bin ich weiter weg gegangen damit man mich nicht sieht. Als ich grade dabei war mir die Hose runter zu ziehen , hörte ich etwas im Gebüsch neben mir und heraus taumelte baby Shadow. Er war so klein, dass er kaum selber laufen konnte. Da aber unsere Schulgruppe weiter laufen wollte hab ich mir ihn ohne zu überlegen geschnappt und in meinen Rucksack gepackt und hab ihn mit nachhause geschmuggelt. Am Anfang hat meine Mutter es auch nicht so super gefunden das ich ihn mitgenommen hatte aber nach einer Weile hat sie sich auch in ihn verliebt. Das musste man einfach. Meine Mutter...

Schon der Gedanke, dass sie tot sein könnte tat unheimlich weh. ,, Ey wo bleibst du schon wieder!" schrie Jake mir ins Ohr und wedelte mit seiner verdammten Hand vor meinem Gesicht rum. ,, Jaja ist schon gut!" zickte ich ihn an und schlug somit seine Hand weg. ,,Ey ey ey nicht sauer werden! Ich hab dich nur davor bewahrt gegen einen Baum zu laufen." motzte er mich an. Ich schaute mich um und tatsächlich wäre ich fast gegen einen Baum gelaufen. ,, Oh, ähm... Danke denke ich mal." stammelte ich nun. ,, Ja lass uns mal weitergehen." Ich drehte mich wieder von Jake weg um unseren Weg fortzusetzen. Auf einmal flog mir etwas großes ins Gesicht und ich fing an wie am Spieß zu schreien.

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1103 Wörter

Ich bin froh wenn ich überhaupt mal was schreiben kann jetzt mit Corona und so.

Falls ihr soweit in meiner Geschichte gekommen seit bin ich froh und wäre wirklich dankbar wenn ihr für meine Geschichte voten würdet!

Dankeeee❤❤

Liebe Grüße

Eure Nicki

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⏰ Letzte Aktualisierung: Feb 07, 2024 ⏰

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