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Der Weltentanz wird häufig schon beim Draufschauen absolut verkannt, weil man die eigenen Klischees im Kopf hat - über Mann & Mann Beziehungen, über Vampire und Vampirstories ... ich sage dazu nur: Wer das nicht liest, verpasst etwas und muss weiter in seinem Glauben steckenbleiben. :`D Es geht nicht um Vampire, es geht um uns. Dies ist keine der üblichen Vampirschmonzetten (der Vampir ist Metapher), und auch die Story zwischen den beiden männlichen Hauptcharakteren ist keine Love- und Sexstory, bei der es darum geht, dass sich am Ende die beiden finden. Alles ist ganz anders! :`D
Es wird vor Buchseite 500 kein einziger Tropfen Blut getrunken, der Vampir ist vollkommen jenseits aller Klischees gestaltet, auch das "Vampirsein" selbst ist ganz anders dargestellt.
Sogar Magnus, der 1. Hauptcharakter, verfällt zunächst den eigenen Klischeevorstellungen, bis er erkennen muss, dass dieser Vampir ein ganz anderes Kaliber ist und sich auch seine vampirische Historie, sein Mindset, seine Intentionen völlig anders gestalten, als man es kennt und erwartet. Die Liebesgeschichte spielt sich ebenfalls nicht zwischen den beiden Hauptcharakteren ab, Magnus ist Valerio nur einseitig immer mehr verfallen, während Valerio aber andere Ziele und Interessen hat und seine eigene, absolut bittersüße und hinreißende Lovestory mit einer Klosternovizin ab dem Jahr 1517 in lebendigen Rückblicken aufgerollt wird. Es gibt tatsächlich auch eine Mann & Mann Lovestory, aber diese findet nicht zwischen den beiden Hauptcharakteren statt, sondern ist bereits Jahrhunderte her, als die Geschichte beginnt.