„Für Letzteren gibt es eine liebäugelnde Spielerin, daher würde die Rolle des Pärchens raus fallen. Man bat mich darum. Neben dem guten Lager gibt es natürlich die Bösen, in ihrer Quintessenz durch den Hof der roten Königin und ihre Schergen vertreten. Doch auch fiese Einzelgänger wie der Tiger Shir Khan, Clayton und das tickende Krokodil sind erwünscht, um die Welt allerorts spannend zu gestalten. Die moralisch grauen Individuen dazwischen bezeichne ich als Smarties. Sie können mal so, mal so agieren. Durchaus auch abhängig ihrem eigenen Nutzen. Da fielen mir ein ... Gaston, die Kinder Ursulas und der Gestiefelte Kater ein, um ein paar Beispiele zu nennen.“
In der Tat, es gab viele Möglichkeiten, begann man erst zu grübeln. Positiv vermerkt war, dass Soul Flexibilität beweisen wollte. Er würde zu einem späteren Zeitpunkt studieren, welche Fraktion stärker besetzt werden musste und dann abermals ein Gespräch suchen.
Weniger ernst genommen wurde die von Geist ausgedrückte Antipathie. Es war bei weitem nicht ein Einzelfall, dass jener zunächst Abneigung schwor, später dann Lob austeilte. „Ein Rat unter uns Schlipsträgern“, räusperte einer von diesen sich selbst, „Gelegentlich ist es ratsam, auf die Freundin zu hören.“ Oder gar erst abzuwarten. Schließlich war es kein Kunststück Spieler auf der Welt so zu platzieren, dass sie sich nicht in die Quere kamen. Niemand musste mit anderen spielen. So war es nicht.
„Dass eure Bekannte sich zunehmend herum treibt, ist bereits aufgefallen. Um das kreative Monopol ist es bedauerlich, um die neuen Spieler, die sie mitbringen wird, erfreulich. Was gibt es da noch zu sagen? Talentierte Spieler sind gefragt, wollen gefordert und gefördert werden. Wenn nicht bei mir, dann muss es anderswo geschehen.“
Die Stunde war bereits fortgeschritten. Zeit, die Wunderkerzen anzuzünden und vor die Tür zu gehen. Nicht, dass andere Verabredungen noch versäumt würden.
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