Ayanalis

Du wachst blinzelnd auf. Du merkst sofort eine zarte Wärme und die Schatten, die in der Ferne wie aus Schleier verwoben tanzen. Langsam stehst du auf und siehst dich um. Bäume im Licht des Blutes und mit Trieben der Hoffnung stehen um dich herum. Vögel singen Lieder von Verrat, Zweifel, Druck und von Entwicklung. Irgendwo zwischen der Dunkelheit geht die Sonne wie ein unverarbeiteter Diamant auf. 
          
          Du gehst weiter. Trotz des Gesangs liegt eine angenehme Stille wie eine Decke über dem ganzen Ort. Jeder Schritt fühlt sich wie ein Stück Magie und Nachdenklichkeit an. 
          
          Zwischen den Bäumen siehst du die Szenen. Menschen, die ihre Zukunft aus den Schatten der Vergangenheit aufbauen. Menschen, die sich aus einem System befreien und trotz des Drucks wachsen.
          Eine Rose, befleckt mit dem Blut und Schatten der Arroganz. Katzen, die ihre Heimat suchen und einer, der sich selbst verliert. Eine Frau, die nicht um Geld, sondern wegen Menschlichkeit kämpft. Manche sind ganz klar zu erkennen, manche wie zitternde Silhouetten.
          
          Plötzlich ist da ein Licht. Eine Person erscheint vor dir. Sie mustert dich. Du kannst sie nicht erkennen, doch irgendwie kommt sie dir bekannt vor. Sie beginnt zu reden.
          
          Ihre Stimme ist sanft und leise: „Manchmal habe ich gesprochen, manchmal geschwiegen, manchmal hab ich mich mitbeteiligt, manchmal still weitergemacht. Manchmal hab ich mich fokussiert, manchmal hier und da was getan. Du bist zu mir gestoßen und geblieben.
          
          Dafür danke ich dir “

MondblitzWaCa

Eine Windböe schwebt über dich. Du wachst auf und siehst, dass du über Nacht dein Fenster im Zimmer offen gelassen hast. Langsam stehst du auf und näherst dich ihm. Als du gerade deine Hand ausstreckst um das Fenster zu schließen, erleuchtet ein Blitz und ertönt ein Donnergrollen. Erschrocken schaust du in den Himmel und siehst dicke, graue Wolken. "Das wird stürmen", denkst du. Auf einmal, schlägt ein weiterer Blitz in den Baum, in deinem Garten. Du verspürst keine Angst, keine Furcht, nur Gelassenheit. Das Feuer des brennenden Baumes nimmt die Form eines Herzens auf. Es wird größer und größer, bis es dich verschluckt, dich aufnimmt in seine Wärme. Du schließt deine Augen. Als du sie wieder öffnest findest du dich einer grauen Katze gegenüber. Sie hat von den beiden Schultern bis zu den beiden Flanken zwei Blitze, die dunkelgrau sind. Die Katze schaut dich mit ihren schönen blauen Augen an und sagt:, Hallo, lieber Mensch. Du hast es bis hierher geschafft. Ich danke dir für dein Follow. Du bist nun Teil des großen Donners im Mond, der auf den Blitz folgt. "
          
          Vielen Dank dafür! Darf ich fragen wie es dazu gekommen ist?
          
          Allein bist du ein kleines Donnerchen ;) Viele kleine Donnerchen zusammen ergeben einen großen Donner der auf den Blitz folgt. 

MondblitzWaCa

@Eulenmond030  freut mich^^
            Danke! <3
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Eulenmond030

@MondblitzWaCa 
            Schön geschrieben <3
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Eulenmond030

@MondblitzWaCa 
            Hi! Ich habe dich gefunden und direkt mal reingeschaut ^^
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