Ayanalis

Du wachst blinzelnd auf. Du merkst sofort eine zarte Wärme und die Schatten, die in der Ferne wie aus Schleier verwoben tanzen. Langsam stehst du auf und siehst dich um. Bäume im Licht des Blutes und mit Trieben der Hoffnung stehen um dich herum. Vögel singen Lieder von Verrat, Zweifel, Druck und von Entwicklung. Irgendwo zwischen der Dunkelheit geht die Sonne wie ein unverarbeiteter Diamant auf. 
          
          Du gehst weiter. Trotz des Gesangs liegt eine angenehme Stille wie eine Decke über dem ganzen Ort. Jeder Schritt fühlt sich wie ein Stück Magie und Nachdenklichkeit an. 
          
          Zwischen den Bäumen siehst du die Szenen. Menschen, die ihre Zukunft aus den Schatten der Vergangenheit aufbauen. Menschen, die sich aus einem System befreien und trotz des Drucks wachsen.
          Eine Rose, befleckt mit dem Blut und Schatten der Arroganz. Katzen, die ihre Heimat suchen und einer, der sich selbst verliert. Eine Frau, die nicht um Geld, sondern wegen Menschlichkeit kämpft. Manche sind ganz klar zu erkennen, manche wie zitternde Silhouetten.
          
          Plötzlich ist da ein Licht. Eine Person erscheint vor dir. Sie mustert dich. Du kannst sie nicht erkennen, doch irgendwie kommt sie dir bekannt vor. Sie beginnt zu reden.
          
          Ihre Stimme ist sanft und leise: „Manchmal habe ich gesprochen, manchmal geschwiegen, manchmal hab ich mich mitbeteiligt, manchmal still weitergemacht. Manchmal hab ich mich fokussiert, manchmal hier und da was getan. Du bist zu mir gestoßen und geblieben.
          
          Dafür danke ich dir “

TheSmilingCat

Als du die Augen öffnest blickst du in das lächelnde Gesicht eines jungen Mädchens. Es ist ein fröhliches und ehrliches Lächeln. Um die Füße des Mädchens tollen zwei flauschige Katzen herum und schnurren glücklich. Sie blickte dir in die Augen und beginnt zu lachen. Doch sie lacht dich nicht aus, sie lacht dich an. „Herzlich Willkommen!“ begrüßt sie dich freudestrahlend und hopst vergnügt auf und ab. „Ich frage mich wie du hergefunden hast, doch du bist willkommen wer auch immer du bist, solange du keinen Hass, keine Gewalt, kein Mobbing, keinen Rassismus und keine Homophobie mit dir bringst“ Sie hält dir die Hand hin, doch sogleich zieht sie dich überschwänglich in eine Umarmung. „Du kannst mich Josie nennen.“ Leise beginnt sie ein Lied vor sich hinzusummen und springt barfuß über eine bunte Blumenwiese davon. Wie kitschig… denkst du dir, doch ein kleines Lächeln kannst du dir nicht verkneifen. 
          
          Hey^^ Vielen Dank fürs Folgen! Wie komm ich zu dieser Ehre? Du bist jetzt offiziell ein Smiley :)