Wie Wellen trieben unter meinen Füßen, leicht schaukelte das Schiff unter meinen Füßen. Der Himmel strahlte in sengendem in ihm kreisten kreischende Möven. Krächtzen traff meine Ohren und vermischte sich mit dem klang der Wellen und den Bewegungen des Botes zu einem Leuchtfeuer in meiner Seele.
Genüsslich sah ich über die Felsen weiterhinnten im Meer, fuhr an dem dunklen Holz des Botes und den drei Masten entlang. Der weiße Stoff der langen Seegel überschlug sich im leichten Küstenwind.
Ich strich über die Reling, altes Holz, voller Geschichten. Im Wind erhoben sich die Seegel und ich dachte daran wie es wohl sein musste diese Wucht über die Wellen zu steuern. Mit einem Blick zum hölzernen Steuerad, machte ich mir selbst klar das ich zwar Heck und Steuerbord unterscheiden aber deswegen noch ekeinesfalls ein Schiff steuern konnte, vor allem nicht allleine.
Melankonisch zogen die Wellen wieder meinen Blick an, es war so als würden sie zu mir wollen, so war es schon immer, die Natur rief meinen Namen ob Flüsse, Berge, Ozean oder fremde Städte. Ich war in der Ferne daheim und selbst wenn ich an anderen Orten war, zog es mein Herz weiter.
Ich legte meinen Kopf auf das von der Sonne erwärmte Holz.
Ich wollte die Wellen unter mir fühlen und wenn ich meine Augen schloss nur etwas, konnte ich das Land hinter mir vergessen und sah die endlose weite des glaten spiegels des Wassers. Beobachtete Delfhine die über Bord sprangen und Wale die ihre Flosen hoben und an mir vorbeiglitten. Spürte die Seeluft in meiner Nase den Wind und das Wasser an meiner Haut.
Landschaften sah ich an mir vorbeischwimmen Inseln, Länder. Alle Tiere der Welt. Giraffen rannten neben dem Bot her, Affen hangelten sich neben ihm durch die Bäume. Ich atmete die Luft um mich erneut ein und kehrte zurück an Deck. Voller zuversicht und Abenteuerlust, bereit in die Welt zu ziehen und all die Gedanken wahr zu machen.