Ich möchte nur etwas mit euch teilen, stückweise... aus den Zeiten wo ich nicht da war, sondern für mich selbst kämpfen musste:
In den Augen von sturmgetränktem Blau tanzen Tränen, ein langsamer Walzer der Trauer. Hinter imposanten Mauern verbergen sich die verklebten Wimpern, der verschwommene Mascara und die düstere Röte, die in ihnen schimmert. Ich blicke in diese Augen, erkenne all dies, und dennoch verharre ich in stiller Untätigkeit.
Ein Retter in der Not, gewillt zuzuhören und Trost zu spenden, doch beim Anblick dieser Augen verliere ich mich. Denn in ihrem Inneren tobt ein Sturm, ein Wirbel von Gefühlen, den sie nicht zu entwirren vermag. Der Anblick dieser blauen Augen überwältigt mich, der Sturm darin raubt mir den Atem.
Denn stets, wenn ich in diese Augen aus sturmgepeitschtem Blau blicke, tobt ein Sturm in ihrem Innern. Ein Orkan aus so vielen, zu vielen verwirrenden Gefühlen. Ich wünsche mir, diesen Augen zu entrinnen, doch sie begegnen mir allzu oft. Und jedes Mal, wenn ich ihnen begegne, überkommt mich der Drang, gegen das Glas zu schlagen. Meine Faust gegen das Gesicht, das eigentlich nur mir gehört, und dennoch sehe ich es täglich, gefangen in diesem einen Spiegel..