„Goldener Hochsommer"
Ich eile häufig durch den Regen, der mir unweigerlich in die Augen fällt.
Oft konnte ich den Weg vor mir kaum sehen.
Eines Tage erreichte ich schließlich den Gipfel.
Herunterblickend sah ich Wolken unter meinen Füßen.
Die Brise flüsterte in meine Ohren.
Der wahre Gipfel, ein wahrhaftig aufgeklärtes Herz kennt kein Selbst und keinen Hass, ist frei von Gedanken und Wünschen.
Lass uns auf eine Reise gehen, denn ich bin die Brise.
Die längsten Wege kreuzen sich, das Leben ist nicht vorbei, so ist der Weg unsere Heimat.
Ich hoffe, dass auch du, mein alter Freund aus der Vergangenheit, Freude an diesem Akkord finden kannst.
In einer stürmischen und regnerischen Nacht findet ein junges Mädchen in der Bibliothek den Weg in die Zukunft.
Sie sagte zu sich selbst,
„Schaff dein eigenes Traumreich."
„Sammle Steine und baue Schlösser und Städte, pflastere Berge und Meere."
Sie erzählte allen Seelen, die auch Träume hegten,
„Seid stolz auf alles, was nicht real ist!"
„Weil wir dieser Welt erhaben sind!"
„Weil unser vergoldetes Reich ein kleines, verbotenes Paradies ist."
Es war einmal ein glasklarer Vogel aus Kristall, schön und zerbrechlich.
Er konnte berauschend singen.
Aber die normalen Menschen sahen ihn nicht und hielten es für einen Trick:
Wie um alles in der Welt kann es einen durchsichtigen Vogel geben?
Geschweige denn, dass er singt!
Als der Vogel das hörte, flatterte er mit seinen Flügeln und flog über das Meer und die Berge bis zum Nachthimmel, wo er ein Stern wurde.
Er war gleißend hell und für alle sichtbar.
Alle, die ihn sahen, konnten seinem Licht durch die Nacht folgen, um unter den Sternen über das Meer zu segeln.
Aus Weisheit geboren und in Unwissenheit gefangen, er beschwerte sich nie:
Das war sein „Schicksal".
Die Menschen zu ihrem „Schicksal" zu führen, das ist sein Lebenssinn.
- JoinedNovember 28, 2016
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