Würdet ihr ne Story dazu lesen? Also die Geschichte würde hauptsächlich von einem Tag handeln, aus wahrscheinlich 6 Perspektiven, bei der wir dann aber immer wieder auf die Perspektive der Hauptfigur zurückkehren. Ähh ja, hier kommt der Prolog:
Ich sehe, wie sie lacht. In meinem Traum sehe ich außerdem ein Messer, umgekippte Tische, Blaulicht und eine Fahne mit einem Logo. Einem Schullogo. Damals war ich in der 10. Klasse. Das waren wir alle. Sie, er und ich. Und unsere Freunde. Menschen, die nach jenem Tag nie mehr so zu mir waren, wie früher. Nach diesem Tag waren wir keine Freunde mehr. Wir waren Hinterlassene, Menschen mit psychischen Blessuren, welche niemanden weiter störten, wenn man das alles mit einer einmaligen Klassentherapie abdeckte. So ungefähr wie wenn man einen großen Pickel mit Abdeckstift abdeckt. Funktioniert für einige Leute für kurze Zeit, aber den meisten bringt es gar nichts.
Ich werfe den Lehrern und unseren Eltern nichts vor, versteht mich nicht falsch. Ich werfe ihm etwas vor. Er, der für alles verantwortlich ist. Dafür, dass sie weg ist und dass die anderen sich von mir abgewendet haben.
Das klingt so verbittert, obwohl ich das ja eigentlich gar nicht bin. Ich lebe mein Leben, so wie jeder andere auch. Aber wenn ich die Augen schließe, höre ich ihr Lachen.