Die steinernden Häuser der Menschen wettkämpften mit ihrer Reinheit nur so um die Aufmerksamkeit. Fassaden waren poliert bis sie glitzernden. Eine blumige Note erfüllte die Luft, genährt von überquellenen Gärten, gefüllt mit allerlei Blumen und summenden Insekten. Gute Beobachter konnten versteckt in pompösen Hecken kleine Häuser entdecken, doch meistens wurden sie übersehen. Leicht ließen sich neugierige Beobachter von perfekten Grünflächen, kunstvoller Gartendecko und den hypnotisierend wirkenden Lebewesen, die jeden Winkel der Gärten behausten, ablenken.
Alles sprühte ein Gefühl von Harmonie aus und ließ jeden, der sich dieses Spektabel gab, die Probleme des alltäglichen Lebens vergessen. Sinne wurden getrübt und das Tag Träumen angekurbelt, es gab keine Möglichkeit, dieser scheinbaren Perfektion zu entkommen. Die Illusion dieses wunderschönen und zugleich gepflegten Dorf lässt keinen Platz zum Zweifeln. Und schon gar keinen Platz für Gehmeinisse so dunkel wie die Seele des Teufels ...
Doch wie so oft trügt der Schein und Illusion wird nun mal Illusion bleiben.
Die Harmonie des Dorfes überdeckt die grausamen Machenschaften derjenigen, die sich einen Bund verpflichtenden. Niemand ist sich bewusst, welch kranke Ideologie sich hinter der Schatten befindet. Nur diejenigen, die sich diesem Bund anschließen, wissen über das Übel derer Bescheid, die das Pech hatten, in ihre Fänge zu geraten.
Dämonen.
Übernatürliche Wesen die grauen und schrecken über das Land verbreiten. Sie jagen ohne Gnade, Töten aus reiner sadistischer Natur und Menschen sind ihre allerliebsten Lieblingspielzeug.
Aber ... was ist, wenn es genau andersherum ist?