TokkiLoves

Manchmal fühlt es sich an, als wäre ich in einer Zeitkapsel stecken geblieben.
          	Ich gehöre zur zweiten Generation des K-Pop. Zu einer Zeit, in der alles noch anders war – zumindest fühlt es sich heute so an. Dann kamen persönliche Umstände dazwischen, und ich habe mit K-Pop aufgehört.
          	
          	Als ich 2020 durch „Dynamite“ wieder mit dem Thema in Berührung kam, wurde mir klar: Die Szene ist nicht mehr die, die ich kannte. Es war wie eine völlig neue Welt. Neue Gruppen, neue Konzepte, neue Dynamiken. Wenn ich heute von Bands höre, kenne ich sie oft nicht einmal. Und selbst wenn ich sie mir anschaue, weiß ich nicht, womit ich anfangen soll, um wirklich einen guten Eindruck zu bekommen.
          	
          	Ich brauche fast schon K-Pop-Nachhilfe.
          	
          	In den letzten Jahren habe ich mich mehr mit K-Pop-Romanen beschäftigt als mit der Musik selbst. Ich habe recherchiert, für meine Kurzgeschichten gegoogelt, versucht, ein authentisches Gefühl für diese Welt zu bekommen. Aber manchmal frage ich mich: Reicht das? Oder merkt man meinen Geschichten an, dass ich eigentlich nicht mehr „in der Bubble“ bin?
          	
          	Ironischerweise steht meine Wohnung voller Fanartikel, die ich liebe. Doch oft weiß ich nicht einmal genau, zu welcher Ära oder welchem Kontext sie gehören. Das fühlt sich seltsam an – als hätte ich Erinnerungsstücke aus einer Welt, zu der ich den Zugang verloren habe.
          	
          	Vielleicht ist das auch eine Frage des Alters. Oder eine Frage der Entwicklung. Vielleicht hat sich nicht nur die Szene verändert, sondern auch ich.
          	
          	Und doch bleibt da diese Sehnsucht, wieder Anschluss zu finden.
          	Also frage ich mich:
          	Wie bekommt man K-Pop-Nachhilfe?
          	Wie taucht man wieder ein, ohne sich völlig verloren zu fühlen?
          	
          	Vielleicht beginnt es genau hier – mit dem Eingeständnis, dass man wieder lernen möchte.

TokkiLoves

Manchmal fühlt es sich an, als wäre ich in einer Zeitkapsel stecken geblieben.
          Ich gehöre zur zweiten Generation des K-Pop. Zu einer Zeit, in der alles noch anders war – zumindest fühlt es sich heute so an. Dann kamen persönliche Umstände dazwischen, und ich habe mit K-Pop aufgehört.
          
          Als ich 2020 durch „Dynamite“ wieder mit dem Thema in Berührung kam, wurde mir klar: Die Szene ist nicht mehr die, die ich kannte. Es war wie eine völlig neue Welt. Neue Gruppen, neue Konzepte, neue Dynamiken. Wenn ich heute von Bands höre, kenne ich sie oft nicht einmal. Und selbst wenn ich sie mir anschaue, weiß ich nicht, womit ich anfangen soll, um wirklich einen guten Eindruck zu bekommen.
          
          Ich brauche fast schon K-Pop-Nachhilfe.
          
          In den letzten Jahren habe ich mich mehr mit K-Pop-Romanen beschäftigt als mit der Musik selbst. Ich habe recherchiert, für meine Kurzgeschichten gegoogelt, versucht, ein authentisches Gefühl für diese Welt zu bekommen. Aber manchmal frage ich mich: Reicht das? Oder merkt man meinen Geschichten an, dass ich eigentlich nicht mehr „in der Bubble“ bin?
          
          Ironischerweise steht meine Wohnung voller Fanartikel, die ich liebe. Doch oft weiß ich nicht einmal genau, zu welcher Ära oder welchem Kontext sie gehören. Das fühlt sich seltsam an – als hätte ich Erinnerungsstücke aus einer Welt, zu der ich den Zugang verloren habe.
          
          Vielleicht ist das auch eine Frage des Alters. Oder eine Frage der Entwicklung. Vielleicht hat sich nicht nur die Szene verändert, sondern auch ich.
          
          Und doch bleibt da diese Sehnsucht, wieder Anschluss zu finden.
          Also frage ich mich:
          Wie bekommt man K-Pop-Nachhilfe?
          Wie taucht man wieder ein, ohne sich völlig verloren zu fühlen?
          
          Vielleicht beginnt es genau hier – mit dem Eingeständnis, dass man wieder lernen möchte.