eisbaerlady

„Geh", war alles was er sagte. Seine Stimme brachte mein Herz zum schlagen und seine Worte, nein, das eine Wort, lies mich erschaudern. Über meine Arme zog sich Gänsehaut und mir wurde eiskalt. „Was?" wiederholte ich diesmal atemlos. „Geh", wiederholte er sanft. Ich war verwirrt. „Wohin?“ Er schwieg einen Moment, bevor er entgegnete: „Weg.“ „Aus dem Internat?" fragte ich ungläubig und regte mich wieder auf. Das war doch nicht sein scheiß Ernst. „Ist das alles was du zu sagen hast?" donnerte ich los. „Meinst du das Ernst? Seit neun Wochen kein einziges Lebenszeichen von dir und dann geh?" 
          	
          	- Kapitel 2

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„Geh", war alles was er sagte. Seine Stimme brachte mein Herz zum schlagen und seine Worte, nein, das eine Wort, lies mich erschaudern. Über meine Arme zog sich Gänsehaut und mir wurde eiskalt. „Was?" wiederholte ich diesmal atemlos. „Geh", wiederholte er sanft. Ich war verwirrt. „Wohin?“ Er schwieg einen Moment, bevor er entgegnete: „Weg.“ „Aus dem Internat?" fragte ich ungläubig und regte mich wieder auf. Das war doch nicht sein scheiß Ernst. „Ist das alles was du zu sagen hast?" donnerte ich los. „Meinst du das Ernst? Seit neun Wochen kein einziges Lebenszeichen von dir und dann geh?" 
          
          - Kapitel 2

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Weder schneite noch regnete es, als ich an diesem Morgen aufwachte. Ein kurzer Blick auf meinen Wecker bestätigte mir, dass es viel zu früh war. Ich blinzelte ein paar Mal gegen die Sonnenstrahlen an, die mich soeben geweckt hatten. Ich blickte mürrisch zu meinem Fenster. Ich hasste die Sonne und ich hasste die Wärme. Victor mochte die Sonne, die Wärme und den Sommer, doch ich? Nein, ich liebte den Schnee, die Kälte, den Winter, das Eis. Vielleicht war das einer der Gründe, warum er sich von mir getrennt hatte. 
          
          - Kapitel 1