Ich bin Schatten, obwohl irgendwo in mir noch Licht brennt.
Ich bin Gegenwart, obwohl ich mich jeden Tag ein Stück vergänglicher fühle.
Ich bin still, während meine Gedanken schneller rennen, als ich ihnen folgen kann.
Ich bin allein - aber niemals wirklich.
Meine Dämonen kennen jeden meiner Schritte. Sie kennen die Nächte, in denen Erinnerungen lauter werden als die Welt draußen. Sie kennen die Seiten von mir, die ich vor anderen verstecke.
Ich trage alles in mir und suche trotzdem ständig nach den Lücken. Nach diesem einen fehlenden Teil, der erklären könnte, warum sich selbst Glück manchmal leer anfühlt.
Vielleicht liegt es daran, dass ich zu oft in die Vergangenheit zurückblicke. Ich suche dort nach Erinnerungen, nach Menschen, nach Momenten und nach einer Version von mir, die irgendwo auf dem Weg verloren gegangen ist.
Manchmal glaube ich, dass ich glücklich sein könnte.
Manchmal glaube ich sogar, dass ich es einmal war.
Doch je länger ich nach diesem Gefühl suche, desto mehr verschwimmen die Erinnerungen daran.
Heute bin ich das, was von all diesen Jahren übrig geblieben ist.
Kein Held.
Kein Dämon.
Vielleicht nur ein gefallener Engel, der seine Flügel noch trägt, aber vergessen hat, wohin er eigentlich fliegen wollte.
Ich weiß nicht, wohin mein Weg führt.
Ich weiß nur, dass ich noch hier bin.
- auf der suche nach : zuhause
- JoinedSeptember 10, 2026
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Story by heroinfathxer
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Die Erinnerung, die mich verfolgt
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Manche Menschen verschwinden aus deinem Leben. Andere bleiben als Schatten.
Trinity war einmal ein Mensch, de...