Ich hab schon immer Feen, Prinzessinnen und Märchen geliebt. Hab als Kind mit den Sternen geredet und an die kleinen Elfen im Wald geglaubt. Ich liebte schon immer Blumen, rosa und lila, die Liebe, alles, was kitschig ist, Glitzer, Barbiefilme.
Und ich LIEBE es, dass all das heute als "whimsical" bezeichnet wird und irgendwie trend ist.
Was ich allerdings schade finde, ist, das ich so die allgemeine Auffassung bei vielen verspüre, dass all diese Dinge irgendwie ganz eng mit dieser "tradwife"-Bubble verbunden sein sollen - bzw leider in den Medien auch wirklich oft damit verbunden sind.
So nach dem Motto "all das sind die Dinge, die ich als ✨feminine✨ Frau gerne mag und in mein Leben integriere - Zuhause, während mein Mann arbeitet✨"
Das soll jetzt eigentlich gar keine gesellschaftliche Debatte aufmachen oder so aber vielleicht versteht ja irgendwer, warum mich das traurig macht?
Weil all diese Dinge in dieser Bubble zu sehen, lässt mich denken "hatten die Mädchen, die mir früher an Karneval gesagt haben, dass es uncool ist, sich als Prinzessin zu verkleiden, etwa doch Recht?"
Ich weiß natürlich, dass sie nicht Recht hatten, denn jeder definiert für sich selbst, was cool ist...aber für mich haben all diese "whimsical" und magischen Dinge mir immer eher eine Welt zum Träumen geöffnet (und das tun sie noch heute), anstatt meine Welt zu limitieren. Und ich wäre natürlich auch nicht da, wo ich bin, wenn ich nicht so wäre, wie ich bin.
Aber ahhh, ich finde dieses Image einfach so schade und ich sehe diese Konnotation irgendwie immer öfter :(