@ Hatschiii1996 Hallo :)
Ich schreibe immer über das, was mich im Leben bewegt, mit allen Gefühlen und Worten in Kombi. Ich beschäftige mich ungerne mit meinem Buch, da ich mich seelisch und emotional nicht mehr in das Fortführen einer Liebe zu einer Lehrerin hineinversetzen kann und sich auch mein Bezug zum Leben, Sexualität, Liebesform, Freunden, Ernährung und mir selbst so verändert hat, dass mir manch Charaktere heute fremd sind und ich keinen Anschluss mehr für mein eigenes Buch finde. Mir ist heute bewusster, dass ich nicht nur für mich schreibe, sondern andere Menschen ihre Lebenszeit dafür hergeben, es zu lesen und ich möchte nicht einfach nur etwas oberflächliches schreiben, weil ich lange pausiert habe. Ich habe aktuell keine eigene Bindung mehr zum Buch und da ich selbst unvorhersehbarer bin, kann ich dir nicht sagen, ob es jemals weitergeht, ich es rausnehme oder völlig überarbeite. Ich hatte das Buch zu Beginn als Kurzgeschichte geplant und es ausgebaut für andere Leser, weil sie es gerne gelesen haben, der Selbstantrieb war irgendwann nicht mehr so richtig mein eigener, ich habe immer wieder pausiert. Ohne Bindung zum Buch oder den Entwicklungsstand der Charaktere ist das Fortführen nur schwer möglich, da ich auch in der Persönlichkeit kein linearer Mensch bin, der nach Plan schreibt.
Es genügt beim Thema Corona, wenn du den Fernseher ausgeschaltet hälst. Angst sollte keine bestimmende Emotion im Leben sein, ist für viele nur einfach die bequemste. Der Virus selbst hat die Maßnahmen in der Welt nicht getroffen, lass dir von niemandem den Lebensmut nehmen ;)
LG Alina