Für Doyoung fühlten sich seine heutigen Arbeitsstunden an wie eine niemals endende Zeitschleife. Er hatte auch nicht viel zu tun, seine Kollegen übernahmen dieses Mal die meisten Schichten, während Doyoung im Büro sitzen zugeteilt wurde. Ihm war langweilig und das hatte etwas zu bedeuten, denn wenn Kim Dongyoung, der immer etwas zu tun hat und nie Ruhe findet sagte es sei ihm langweilig...
*telefon klingeln*
Mit einem kleinen Zucken der Überraschung, griff er nach den Telefon. "Medical Center Seoul, wie kann ich Ihnen behilflich sein?"
Nur ein Keuchen kam aus dem Hörer und Doyoung wurde sofort bewusst, dass es ein Ernstfall war.
"I- ich... ich brauche bitte einen Krankenwagen-..."
Es war eine Stimme die Doyoung kannte.
Ab diesem Moment an ging alles sehr schnell und Doyoung kam es vor als ob alles in Zeitraffer lief. Frage nach Frage, der Krankenwagen war unterwegs und keine 20 Minuten später schaute er besorgt den Notärzten - wie sie einen jungen Mann höchstwahrscheinlich in die Not OP schoben- hinterher. Selbst von weitem konnte man sehen wie blass er war... Keine Zweifel, aber er war schon knapp bei Kräften als er den Notarzt gerufen hatte.
Aus mehren Gründen saß Doyoung nun mit den Händen in seinen Haaren vergraben in einem Büro.
Erstens, er konnte sich nicht erklären warum er sich so Sorgen um eine quasi fremde Person machte und zweitens, warum fühlte er sich seit einigen Tagen anders als sonst? Er dachte sehr viel mehr nach als er sowieso schon tat, aber nicht über übliches. Und drittens, er war nicht für Operationen verantwortlich und wollte dennoch in den Opsaal stürmen und sein Bestes geben den Patienten zu retten.
So saß er also noch die nächsten 4 Stunden in dem Büro und langweilte sich.
Er wollte gerade das Gebäude verlassen und endlich zu sich nachhause gehen, raus aus dem nach Desinfektionsmittel riechenden Krankenhaus, als jemand ihm den Weg versperrte. "Kun?"
Dr. Qian hatte anscheinend nicht vor, Doyoung vorbei zu lassen.
"Wohin so eilig? Ich wollte gerade Essen gehen" "Ich gehe nach Hause" antwortete Doyoung kühl.
"Was? Warum? Geht es dir nicht gut?" Kun bekam nur einen vielleicht ein wenig abschätzenden Blick zurück.
"Du bist älter als ich, also hör auf dich wie ein Kind zu benehmen und lass mich bitte gehen" Kun brauchte nicht lange um zu bemerken, dass Doyoung heute anders war als sonst.
"Dongyoung? Was ist los?!"
"Was? Was soll schon los sein?!"
Das waren seine letzten Worte und er ging an Kun vorbei.
Der Gedanke, dass Doyoung sich etwas beunruhigend verhielt, lies Kun Wochen später immer noch nicht los. Grund für seine große Besorgnis war, dass Kun ihn schon sehr lange kannte, aber er ihn nie - das hieß fast nie - so erlebt hatte. Das letzte Mal war das Ergebnis;
Doyoung brauchte Monate sich selbst zu sortieren, den genauen Grund wusste man nicht. Er war noch nie die offenste Person auf Erden und hatte dazu noch die Angewohnheit, alle Gedanken und Gefühle stets für sich zu behalten... Dann stauten sich all diese Dinge und nach kurzer Zeit war er überfordert von sich selbst.
Kun hatte ein Auge für solche Dinge und er wusste auch, dass Doyoung das wusste...
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*SEE YOU THEN* [Dotae]
RomanceNCT FF Doyoung X Taeyong Doyoung arbeitet als Arzt und fängt an, an seiner sexuellen Orientierung zu zweifeln, als ein Patient namens Lee Taeyong in sein Sichtfeld gelangt...
![*SEE YOU THEN* [Dotae]](https://img.wattpad.com/cover/245460010-64-k701148.jpg)