Y/N = Your name
Y/S = Your Subname
-----------------------------------------------
Deine Sicht:
Ich bereute es bereits mitgekommen zu sein. Meine beste Freundin Lucy tanzte lachend, aber ich hasste laute Partys und war nur wegen Lucy hier, die mich gemeinsam mit Harry dazu überredet hatte. Und was nützte mir das? Gar nichts! Stattdessen musste ich mit ansehen, wie mein Freund mit ein paar kichernden Mädchen in der Ecke stand und ich konnte die schmerzhaften Stich in meinem Herzen nicht ausblenden.
Ich wusste, dass ich oft über reagierte. Meine Eifersucht war eins meiner größten Probleme. Sie war so selbstverständlich da und ich konnte sie nie ganz abschalten. Sie lauerte in mir und wartete nur darauf zuschlagen zu können und war der Grund dafür noch so harmlos.
"Jetzt glotz nicht so, als wärst du der Teufel höchstpersönlich", flüsterte mir jemand ins Ohr. Ich zuckte zurück. Niall und Liam folgten meinem Blick mit einem Grinsen. "Geh zu ihm und zeig den Mädchen, dass er schon eine Freundin hat", schlug Liam versöhnlich vor, als er meine wütende Miene sah.
"Er scheint aber nichts gegen ihr zu haben", murmelte ich und beobachtete, wie das Mädchen mit den langen schwarzen Haaren sich auf seinen Schoß setzte. In mir brodelte es. Das konnte man doch nicht normale Unterhaltung nennen.
Niall kratzte sich nachdenklich am Kopf. "Dann mach ihn eine Szene", sagte er und seine Mundwinkel zuckten verdächtig. Er wusste, dass ich dafür dann viel zu feige wäre. Das wäre ja peinlich vor allen Gästen!
Als ich bemerkte, dass Harry meinen Blick bemerkte, wandte ich mich schnell möglichst desinteressiert von ihm ab.
"Warst du schon beim Buffet?", fragte Niall und starrte sehnsüchtig auf die Köstlichkeiten unter denen sich der Tisch förmlich bog. Ich musste trotz allem Lachen.
"Schau an, sie lacht", rief Niall und griff sich ans Herz, als würde er jeden Moment einen Anfall bekommen. Mein Lachen wurde lauter. Idiot!
Aber eine bekannte Stimme lies mein Lächeln genauso schnell verschwinden, wie es gekommen war. "Warum bist du nicht zu mir gekommen?", wollte Harry wissen und legte mir von hinten die Arme um die Hüfte. Ich befreite mich aus seinem Griff. Niall und Liam wechselten einen besorgten Blick. Ich verdrehte die Augen: Ich würde schon nicht auf Harry losgehen!
"Ich wollte euch nicht stören", gab ich kühl zurück. "Du störst nie", antwortete Harry ahnungslos und konnte sich anscheinend nicht vorstellen irgendetwas falsch gemacht zu haben. "Aber vielleicht deine kleine Freundin", fauchte ich und deutete auf das schwarzhaarige Mädchen, das uns beobachtete.
Harry grinste. "Eifersüchtig?", fragte er und dieses eine Wort brachte das Fass zum Überlaufen. "Viel Spaß noch!", zischte ich, drehte mich auf den Absatz um und ging. Die Party war für mich gelaufen. Mit schnellen Schritten durchquerte ich den Raum und quetschte mich durch die Menge. Ich hörte Harry meinen Namen rufen, aber ich blieb nicht stehen. Sollte er sich doch weiter mit der dieser Tussi abgeben. Die Tatsache, dass sie viel besser aussah, als ich verärgerte mich.
Auch draußen machte ich nicht halt. Ich setzte mich in meinen alten Auto. Ein alter Käfer, mein ganzer Stolz auch wenn sich oft Leute über mein Auto lustig machten, ich liebte es heiß und innig!
Ich machte mich auf den Weg zu meiner Wohnung. Die blinkenden Lichter und Straßenlaternen blendeten meine Augen und ich konnte es kaum erwarten mich unter meiner Bettdecke zu verkriechen und im Dunklen zu liegen.
Zu Hause angekommen krabbelte ich ohne mich umzuziehen in das Bett. Ich lag im Finsteren. Jetzt wo ich hier war, wünschte ich mich plötzlich zurück in die Straße. Dort wo alles so lebendig war und mich ablenkte. Davor hatte ich mich nach ihr gesehnt, aber jetzt schien mich die Dunkelheit erdrücken zu wollen. Ich vergrub das Gesicht in meinem Kissen und konnte die Tränen nicht zurückhalten, als ich an Harry dachte. Ich hatte einfach Angst ihn zu verlieren. Er machte mich glücklich auch wenn ich ihn manchmal erwürgen könnte. Wie gerade jetzt...
Trotzdem mit ihm konnte ich den ganzen Tag im Bett liegen und kuscheln, selbst ein Jahr nachdem wir zusammengekommen waren, fühlten sich meine Gefühle für ihn immer noch so aufregend an, wie damals. Aber genauso konnte man mit ihm auch über alles lachen. Wie damals, als wir im Kino waren und die Besucher mit Popcorn abschossen, weil der Film zu langweilig war. Es war schwer gewesen sich das Lachen zu verkneifen, wenn die Leute sich verwirrt umgedreht hatten.
In diesem Moment öffnete sich die Tür und ein schmaler Streifen Licht fiel auf meine Bettdecke. Ich wusste wer hier war, doch ich hielt ganz still und hoffte, dass Harry dachte, dass ich schlief. Im ersten Augenblick sah es auch danach aus. Er lies sich neben mich auf die Liegefläche fallen und sagte kein Wort.
Aber als er seine Arme von hinten um meine Taille schlang, mich an sich zog und ein paar Küsse in meinen Nacken hauchte, wusste ich, dass meine Tarnung nicht geklappt hatte. Die Härchen in meinen Nacken stellten sich bei seiner Berührung prickelnd auf. Doch ich zwang mich nicht schwach zu werden, sondern starrte nur stur gerade aus.
"Du hast keinen Grund eifersüchtig zu sein", brach Harry nach einer Weile das Schweigen. Ich biss mir so fest auf die Lippe, dass es schmerzte. Das war eine meiner dümmsten Angewohnheiten: Ich biss mir meine Lippe manchmal blutig, wenn ich nervös war.
"Natürlich nicht!", fauchte ich ungehalten zurück, "Ihr habt euch nur normal unterhalten." Die Ironie in den Worten war nicht zu überhören.
"Ja, ich hab gesagt, dass sie mich loslassen soll und sie hat es dann auch getan", antwortete Harry schlicht, während er mit meinen Haaren spielte. "Wirklich, Y/N", bekräftigte er.
"Sie sah so viel besser aus, als ich", murmelte ich und wischte mir die Tränen aus den Gesicht. "Nein, tat sie nicht! Außerdem was soll ich mit einem Model, wenn man mit ihr nicht mal Spaß haben kann", widersprach Harry. Seufzend drehte ich mich zu ihn um.
"Endlich", bemerkte Harry und ein Lächeln trat auf sein Gesicht. Er hatte wirklich ein wunderschönes Lachen. Seine grünen Augen leuchteten dabei und er strahlte wortwörtlich, wie es oft in Büchern beschrieben wurde, über das ganze Gesicht.
"Du bist die einzige, die über meine Witze lacht", fuhr er fort, "Und das mag was heißen." Sein Lächeln verschwand, als er mir eine Träne aus den Gesicht strich.
"Du hast geweint", stellte er besorgt fest. "Bravo, Sherlock", entgegnete ich und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.
Harry zog mich wieder an sich. "Denk ja nicht, dass du mich wegen irgendwelche andere Mädchen loswirst", meinte er, bevor er sich vorbeugte und seine Lippen mit meinen verschmolzen.
Mein erster Oneshot fertig! Ist länger geworden, als erwartet xD.
DU LIEST GERADE
The best of One Direction
FanfictionIhr vermisst One Direction? Dann seid ihr hier richtig! Hier findet ihr alles was ein Directioner zum Leben benötigt! Fakten, Oneshots, WhatsApp Gruppen, die witzigsten Memes, Zitate, typische Directioner-Momente, Videos und noch tausend andere Sac...
