"Das..das tut mir leid." Ist das einzige was ich sagen kann. Seine Hände zittern leicht und ich nehme beide Hände in die meinen. Er schaut mich an. Sein Blick ist trüb. "Das muss dir nicht leid tun... Es ist ja immerhin nicht deine Schuld das diese Biester aufgetaucht sind." Er lächelt mich gezwungen an. "Ja.. es ist nicht meine Schuld.." Flüstere ich. Mein falsches Lächeln strahlt ihm entgegen. Vielleicht kann ich mir so einreden, dass es wirklich so ist.
Ich bin schuld.
Ich.
Warum? Ich wollte doch nur dazu gehören...
Ich kann es ihm nicht sagen. Er würde mich hassen. Zu recht. "Ist alles okay bei dir?" Flo's sanfte Stimme holt mich aus dem Meer aus Gedanken das droht mich zu verschlingen. Seine Hand windet sich aus meiner und er streicht mit seinen rauen Fingern über meine Wange. Ich hatte nicht gemerkt das ich weine. Jetzt spüre ich die heißen Tränen die in Bächen meine Wangen hinunter fließen. Flo legt seine Arme um mich. Das macht es nur noch schlimmer. Diese eine Sache kann ich ihm doch nicht verheimlichen! Er verdient es zu erfahren das ich, das Mädchen das er gerade in seinen Armen hält, an dieser Katastrophe Schuld ist. Ich winde mich aus seinen Armen und setzte die Suche nach Essen fort. "Hier ist nichts mehr." Sagt Flo leise. Ich lasse meinen Kopf hängen und bleibe stehen. Mein Blick schweift aus dem verschmutzten Fenster. Berlin war einst so wunderschön....aber jetzt besteht es nur noch aus Schrott, Schmutz, kaputten Erinnerungen und wandernden Leichen die uns alle zu gerne anknabbern würden.
"Dann lass und woanders suchen gehen." Ich gehe an ihm vorbei, versuche ihn nicht anzugucken. Seine Schritte sind hinter mir zu hören. Ich beschleuninge die meinen und bin schon kurz darauf bei Frodo. Er steht an der Tür und wartet das wir wieder losgehen. Ich setzte ein falsches Lächeln auf und gehen durch die Tür, die er mir aufhält. Jetzt sind wir wieder in dem ehemaligen Einkaufscenter. Es ist nur noch unheimlich. Die Türen unten waren bereits blockiert gewesen als wir hier rein kamen. Allerdings hat sich eine der Blockaden gelöst, sodass wenige Zombies ins innere des Gebäudes gelangen konnten. Aber da wir relativ weit oben im Gebäude waren interresierte es uns nicht. Wir mussten nur auf das Dach. Der Rest war die 'einfache' Aufgabe sich zu überwinden und mit dem Seil auf ein anderes Hausdach zu gelangen.*Zeitsprung-Nachts-Lunas Traum*
"Sicher das das ok ist?" Frage ich meinen Freund. Wir stehen vor der Frankfurter Universitäts Klinik. Er nickt. "Vertrau mir einfach.. die Jungs haben das schon tausend mal gemacht." Lacht er und zeigt dabei auf seine Freunde, Luis und Leon. "Wir gehen nur schnell rein und wieder raus. Was soll schon passieren?" Fragt Leon mich und hält grinsend die gefälschten Ausweise hoch. "Hast ja recht." Sage ich leise. So machen wir uns auf den Weg durch das Labyrinth aus Gängen. Es ist mitten in der Nacht und nur vereinzelt treffen wir auf Schwestern oder Ärzte. Doch niemand hält uns auf. So gelangen wir, mit hilfe der Ausweise in die Quarantäne Abteilung. Dort ziehen wir unsere Atemschutzmasken aus unseren Jackentaschen und setzten sie auf. Hinter einem der Vorhänge finden wir einen Mann.. er ist an das Krankenbett gefesselt und als wir den Raum betreten versucht er sich von den Fesseln zu befreien. "Was die dem wohl angetan haben das der so ausrastet?" Fragt Luis und guckt mitleidig den Mann an, dessen Augen aus seinem Kopf herauszuquillen scheinen. "Ok ich kann mir das nicht anschauen." Sage ich und gehe zu dem Mann um ihm die Fesseln abzunehmen. "Pass auf." Sagt Sebastian, mein Freund, und stellt sich neben mich. Ich öffne die Fesseln und sofort greift der Mann nach mir. Sebastian schlägt seine Hand weg und will sagen "Pass auf Luna!" Doch da borten sich die Zähne des Mannes schon in seinen Arm und seine Worte wandeln sich zu einem Schmerzensschrei. Ich will einen Schritt auf ihn zu machen, doch Leon zieht mich weg und schubst mich zu dem Vorhang. "Geh!" Ruft er. Langsam laufe ich rückwärts. Bin etwa 10 Meter entfernt von dem Vorhang. Dann sehe ich wie die Personen dahinter sich bewegen. Und dann sehe ich wie Blut gegen den Vorhang spritzt. Ich drehe mich um und renne. So schnell wie ich nur kann. Ich renne und bleibe nicht stehen bis ich am Hauptbahnhof zwischen so vielen Menschen stehe. Egal wo ich hinsehe. Ich sehe Menschen die mich beißen wollen. Die nach mir greifen. Doch im nächsten Moment sind es wieder gestresste Menschen die mitten in der Nacht eine Schicht zugeteilt bekommen haben. Ich gehe zu der Bahn die mich Nachhause bringt und wage es nichtmal Kopfhörer zu tragen, um alles mitzubekommen das um mich herum passiert.
Schweißgebadet schrecke ich hoch. Fuck.
Wann werde ich nichtmehr davon träumen?
___________________Wie komm ich darauf das sie Schuld ist? Kp xD! Aber ich fands zum Schluss eigentlich voll die nice Idee ^^ #eigenlobstinktodersowas
In diesem Sinne,
Listen to metal and good tschüss xD
(Anmerkung: beste Verabschiedung EVOOORRR)
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Die Toten, und die die es bald sind
FanfictionEs gibt drei Arten von Menschen: Die die Tot sind, die die leben, und die die auf unerklärliche Weise wieder auferstanden sind. Letzteres fällt nur noch knapp unter die Beschreibung 'Mensch'.