"Aufstehen Bella, aufstehen Niki!" Ruft meine Mutter nach oben. Der erste Versuch meine Augen zu öffnen scheitert. Oh gott ich will nicht mehr. Müde zerre ich aus meinem Bett, gut, dass hätten wir dann geschaft. Der Blick in den Spiegel ist wie immer eine bittere Enttäuschung, am liebsten würde ich ihn kaputt schlagen, wenn ich mein Geschicht dort drin sehe.Leblos schlender ich nach unten. "Na mein Schatz?" "Na Mutter" sag ich viel zu müde. " Auf dem Tisch liegt Geld für den Bäcker 5€ für Niki und 5€ für dich." "Okay" sage ich uninteressiert. "Guten morgen, Bella!" Sagt mein Vater viel zu gut gelaunt, er nippt an seinem Kaffee. "Morgen." "Wo ist Niki ?" Fragt er anschließend. "Warscheinlich noch im Bett." Meine Mutter muss grinsen. Ich frag mich nur was ist daran so lustig? " Niki aufstehen" ruft sie erneut, er kommt im selben moment mit einem Schuh in der Hand versucht er hüpfwnd ihn anzuziehen. "Honk" kommt es aus mir raus. "Mum hast du das gehört? " quängellt er. "Bitte kein Streit am frühen morgen!" Sagt meine Mutter genervt. "Kommt es geht los." Sagt mein Vater darauf. Mein Vater schnappt sich seinen Aktenkoffer, seinen Mantel plus Schall und hällt die Tür auf. Er holt sich noch einen Kuss bei Mum hab, genau wie mein Bruder, mir drückt sie einen auf die Wange.
Wir steigen in das Auto. "Undwas steht heute so alles an ?" Er schaut zu mir rüber und in den Rückspiegel zu Niki, aus Niki schießt es raus "heite will Larry zu uns und wir spielen dann zusammen mit unseren coolen Game Boy's. "Werd erwachsen" sage ich genervt und lasse mich auf den Autostuhl fallen. "Bella, bitte, lass es doch bitte!" "Genau Bella lass es" sagt Niki grinsend und frech, am liebsten würd ich ihn jetzt eine rein hauen. Aber nein gut." Wir sind da hab einen schönen Tag, Maus." Keine lust zu antworten, ich steige aus und knalle die Tür vom Auto zu.
Wann hatte ich mal zuletzt einen schönen Tag? Es fühlt sich Jahre her an, vielleicht sind es auch Jahre her, wer zählt schon mit?
Mein Blick ist auf den Boden gerichtet, meine Kopfhörer im Ohr, wie immer. Plötzlich knallt mir ein Football an die Stiern "auhuua" Mein Blick richtet sich genervt noch vorne. Ein Junge kommt angerannt "sorry, alles okay bei dir ?" Er lächelt. Sein lächeln ist süß aber das ignoriere ich. "Kein ding" murmel ich und fasse mich an die Stiern. Schnell versuche ich das Gespräch zu beenden. Das ist nicht so mein Ding mit Typen zu reden. Mein Blick fällt auf den Boden, meine Füße tragen mich in das schul Gebäude hinein. Er bleibt stehen. "Belllaaa!" Schreit meine beste Freundin Taylor. Was würde ich nur ohne sie tun? Wäre mein Wesen noch hier ohne sie ? Sie ist der einzige Mensch der in meinem Leben teilnimmt und a) es mich nicht stört und b) sie mich nie nervt. Taylor ist einfach mein beste Freundin. "Na" ich fang an zu lächeln. "Was machen wir heute?" Fragt sie und hackt sich bei mir ein. Ich schaue sie an. Taylor ist eine flippige lebenafrohe Person, nicht zu vergleichen mit mir. Sie ist so hübsch alle Typen finden sie heiß, neben ihr sehe ich aus wie das hässliche Entlein. Ich frage mich wie ich sie nur verdient habe. "Weiß nicht, sag du es mir?" Antwort ich. "Uns fällt schon was ein" sagt sie darauf. Leider gehen wir nicht zusammen in eine Klasse. Taylor ist eine Klasse über mir. "Bis zu Pause süße" verabschiedet sie sich. Unsere Schule ist ziemlich groß ich glaub wir sind ungefähr 1.200 Schüler. Da wird man leicht übersehen, aber das ist nicht weiter tragisch. Ich würde das sowieso nicht mögen... im Mittelpunkt stehen. Das tat ich auch nur einmal und das war an meiner Geburt. Die Treppe zu meinem Klassenzimmer ist mal wieder eine herausfordern, für alle müden Schulbesucher. Zum Glück gibt es ein Gerüst, das erleichtert es ein bisschen. Also los, Stufe auf Stufe. Nach wenigen Sekunden bemerke ich eine Person neben mir, das Gesicht habe ich noch nicht wahrgenommen. Also drehe ich meinen Kopf genervt zu Seite. Mein Atem stockt, es ist der Typ mit dem ich vorhin das vergnügen hatte. Er schaut mich an, schnell richte ich meinen Blick weg von ihm."Was?" Frage ich genervt. "Nichts" er muss lächeln. "Könntest du mich bitte vielleicht alleine lassen mit dem erneuten Versuch die Treppe zu besteigen?" Sein lächeln ist entzückend aber das ignoriere ich. "Natürlich" sagt er gut gelaunt und beschleunigt sein Schrittempo.
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