Ich bin noch ganz überwältigt, als ich durch die Glastür hinaustrete. Die Nachtluft kühlt meine glühenden Wangen und ich atme tief ein.
Die Begegnung am Kopierer. Die neckische Frage, was ich um diese Zeit noch hier mache. Ob ich auf etwas warten würde. Ihre Hand an meiner Hüfte, an meinem Hintern. Sanft streichelnd, vorsichtig, beinahe schüchtern. Ihr überraschter Blick, als ich nach dem Kragen ihrer Bluse greife und sie aufknöpfe. Ihr wohliges Seufzen, als meine Lippen von ihrem Hals hinunter zu ihren Brüsten wanderten. Sie ist meine Chefin, aber als ich ihren Gürtel öffne, zerfließt sie vor mir.
Danach haben wir noch zusammen in ihrem Büro einen Tee getrunken. Sie hat mir noch immer zitternd vor Erregung gestanden, wie sehr sie das gebraucht hat.
So viel Arbeit, keine Zeit für was anderes, da dreht man ja durch.
Ich vergrabe die Hände in meinen Jackentaschen und muss lächeln. Solange ich noch Überstunden mache, wird sie ganz sicher nicht durchdrehen.
DU LIEST GERADE
Samt - Erotische Flashfiction
Poesie»Ich genieße es / dich zum Erröten zu bringen / auf jede erdenkliche Weise.« - Erotische Kurzgeschichten und Gedichte.
