Als die Fremde in ihrem langen Ledermantel die Bar betreten hatte, war es kurz still geworden. Durch die staubige Luft hindurch hatte sie mich auf diese Weise angesehen, die mein Herz sofort schneller schlagen ließ. Ein sofortiges Erkennen; ein Ich weiß, was ich heute Nacht tun werde.
Nun saß sie vor mir am Tresen und nippte an ihrem Glas. Ich tat so, als ob ich ihren Blick nicht bemerke. Ihren Blick, der an meinem Körper entlang glitt und mir eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Es fühlte sich an, als würde sie mir schon jetzt die Bluse über die Schultern streifen.
Verzeihung, sagte die Fremde, ich bin nur auf der Durchreise, und es ist sehr einsam. Weißt du, wo man hier ein wenig Gesellschaft bekommt?
Dabei lächelte sie so anzüglich, dass ich weiche Knie bekam und das Glas absetzen musste, das ich gerade abtrocknete. Der Gedanke an ihre Lippen auf meinen, an meinem Hals, zwischen meinen Schenkeln ...
Ich lächelte zurück.
Da wüsste ich was.
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Samt - Erotische Flashfiction
Poesía»Ich genieße es / dich zum Erröten zu bringen / auf jede erdenkliche Weise.« - Erotische Kurzgeschichten und Gedichte.
