Als sie wieder klarsehen konnten, blickten sie in den strahlend blauen Himmel. „Darf ich vorstellen" richtete James sich an die Zeitreisenden und Tonks „Die Rumtreiber-Mansion. Seit wir das erste Mal hier waren, haben wir dieses Haus geliebt und vor fünf Jahren haben wir entschieden, dass wir das Haus kaufen." Sie standen vor einem riesigen Haus, im viktorianischen Style. Davor erstreckte sich eine große Strandlandschaft, umhüllt von Felsen. Es sah fast so aus, wie ein geheimer Strand, da man von dort aus nur die hohen Wellen sehen konnte. Hinter dem Haus entdeckte man eine Wiese mit einem großen, im Boden eingebauten Pool. Das Haus wirkte von außen winzig, doch Harry wusste, innen war es riesig. Als Kind, hatte er sich immer gefragt, wie dies möglich war, bis ihm seine Mutter erklärte, dass Magie das Haus so groß wirken ließ. Sie gingen durch die Tür in das Haus hinein und blieben in dem großen Raum stehen. „Also, die Zimmer für euch Kinder sind im zweiten Stock, ihr könnt sie euch selbst zuteilen. Die Räume der Erwachsenen sind hier unten. Genauso wie die Küche und das Wohnzimmer."
Harry, Ginny und die Zeitreisenden gingen die Treppe hinauf und blieben vor drei Türen stehen. „Also unser Zimmer ist hier." Erklärte Ginny und zeigte auf die Tür ganz rechts. „Es gibt noch ein Zimmer mit einem großen Bett und das andere hat vier Einzelbetten. Ihr könnt euch so aufteilen, wie ihr wollt." berichtete Harry „Meinen Eltern ist es ziemlich egal, da Gin und ich auch in einem Bett schlafen." Flüsterte er noch in James. Richtung, was ihm einen strengen Blick von Ginny und Lily. einbrachte. Nach einigen Diskussionen zwischen James. und Sirius., da dieser seinen besten Freund nicht an Lily. verlieren wollte, war es beschlossen, dass James. und Lily. in dem Raum mit dem anderen großen Bett zogen. Sirius. Peter. und Remus. zogen in den anderen Raum. Sie verbrachten den Tag mit auspacken und aßen ein schnellen Abendessen, bevor alle erschöpft in ihre Betten vielen.
Als Harry am nächsten Morgen aufwachte, spürte er niemanden neben sich liegen. Verwundert schlug er die Augen auf und schaute neben sich. Ginny war nicht da. Harry blickte sich im Zimmer um, doch konnte er sie nicht sehen. Als sein Blick aus dem Fenster glitt, sah er einen Rotschopf am Strand laufen. Er stand auf und ging die Treppe hinunter, zum Strand. Die Sonne lag noch niedrig und es musste früh am Morgen sein. Ginny saß mittlerweile im Sand und blickte auf das weite Meer hinaus. Harry setzte sich neben sie, legte einen Arm um sie und zog sie näher an sich. „Es ist so unglaublich, dass der letzte Urlaub hier schon ein Jahr her ist. Ich liebe es hier noch genauso wie als ich das erste Mal mitgekommen bin." Erzählte Ginny ihm. „Ich finde es hier jedes Mal aufs Neue schön. Als ich fünf war, bin ich hier am Strand mit meinem Besen geflogen und nur Sirius hat auf mich aufgepasst. Ich bin über das Meer geflogen und habe die Kontrolle verloren, glücklicherweise hat Sirius mich rechtzeitig auffangen können." Erzählte Harry. Ginny lachte „Weiß deine Mutter davon?" Harry schüttelte den Klopf „Würde sie das Wissen, wäre Sirius schon lang nicht mehr mein Pate. Ich frage mich, wer Pate vom Baby wird" überlegte Harry. „Ich glaube, Alice, oder Tonks, auf jeden Fall eine Freundin von deiner Mum. Es reicht ja schon, dass du wie dein Vater aussiehst und Sirius dein Patte ist. Ich glaube, dieses Mal will deine Mum etwas teilhaben." Harry überlegte „Möglicherweise, aber ich glaube wenigstens wird mein Dad den Namen aussuchen. Meine Mutter wollte Abby einen wirklich schlimmen Namen geben. Doch ich konnte sie von Abby überzeugen." Ginny atmete laut aus. „Ein Glück, ich liebe ihren Namen." Sie hielt kurz inne „Denkst du, du bekommst einen Bruder, oder eine Schwester?" Harry überlegte „Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, deine Brüder mitgezählt, habe ich genug davon." Ginny lachte. „Das mag wohl sein. Wir müssen wohl einfach abwarten, lange wird es nicht mehr dauern." Sie erhoben sich und gingen ins Haus, um mit den anderen zu frühstücken.
Als sie die Küche betraten, erblickten sie Lily, James und deren jüngere Versionen. Die anderen schienen noch zu schlafen, was nicht verwunderlich war, da es noch früh am Morgen war. „Guten Morgen" begrüßte Harrys Mum sie. Die beiden setzten sich zu den anderen und wünschten ihnen ebenfalls einen guten Morgen. Als auch die Ander kamen, frühstückten sie und besprachen, was sie an diesem Tag machen wollten. Den Tag wollten sie am Strand und im Pool verbringen, da es noch ein sehr warmes und klares Wetter war. Die Sonne schien viel und am Himmel war keine Wolke zu sehen. Sie zogen alle Badesachen an und genossen den Tag im Wasser.
Die nächsten zwei Tage waren sie in der Stadt und erkundeten den Strand noch etwas weiter, bis sie auch in den Wald hinein gingen und diesen erkundeten. Zu ihrer Enttäuschung fanden sie dort nichts Besonderes und so vergingen ihre Tage.
Als Harry und Ginny am sechsten Tag ihres Aufenthaltes zum Frühstück in die Küche kamen, erblickten sie die Erwachsenen bereits und hörten sie, Pläne für den heutigen Tag machen. Als alle am Tisch saßen räusperte sich Lily „Wir Erwachsenen wollen heute Abend nochmal in die Stadt und werden erst spät in der Nacht wiederkommen." Erklärte sie, ehe James für sie übernahm „Ihr werdet hier sein und brav sein, bis wir wiederkommen."
Als die Erwachsenen die Tür hinter sich schlossen, blieb es für einige Zeit still. Schließlich unterbrach Sirius. die Stille „Und was machen wir jetzt?" Harry dachte nach „Wir können alles machen, was wir wollen. Sie kommen nicht vor vier zurück. Selbst, wenn meine Mutter nicht trinken darf." Sie überlegten kurz weiter, ehe sie beschlossen, am Strand ein Feuer zu machen. Dies hatten sie auch schon den Tag zuvorgetan. Als es dunkel war und die Sterne am Himmel hell leuchteten, brannte ein großes Feuer am Strand und sie saßen rum herum. Sie redeten und genossen ihre Zeit, ehe sie spät in der Nacht ins Bett gingen.
Am nächsten Morgen reisten sie wieder zurück, da in einer Woche die Schule beginnen würde. Harry fand, der Urlaub in diesem Jahr war ein ganz besonderer gewesen. Er konnte seine Eltern und deren freunde als Junge Menschen kennenlernen und sie waren alle Freunde geworden. Er konnte es kaum abwarten, mit ihnen nach Hogwarts zu gehen, doch vorher würde er ein Geschwisterkind bekommen.
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Happy Family, Harrys Leben mit Eltern
FanfictionWie sähe Harrys Leben aus, wenn die Familie Potter überlebt hätte? Was, wenn Harrys einziges problem, seine gefühle für einen gewissen Rotschopf sind? Die Story beginnt in Harrys Sommerferien. Er ist 14 und geht bald zum 4. Mal nach Hogwarts. das...
