Die Zeit ging schneller vorbei, als es sich anfühlte, in Windeseile wurde die Umgebung kalt und es regnete des Öfteren. Es war Anfang Oktober, ein kühler, regnerischer Tag brach an und beim Essen in der großen Halle wurde viel geredet, das erste Hogsmeade Wochenende stand an und alle redeten darüber, in welche Geschäfte sie gehen wollten. Als Harry und die anderen die große Halle betraten und sich an den Gryffindortisch setzten, wurde ihre Aufmerksamkeit auch von den unzähligen Namen der Geschäfte, welche genannt wurden, erweckt. Sie würden sich am Mittag mit Harrys Eltern und seiner Schwester treffen, doch würden sie davor die Geschäfte in Hogsmeade besuchen. Sie hatten beschlossen, auf jeden Fall zu Zonkos und dem Honigtopf zu gehen, ebenso wie in das drei Besen, wo Harry seine Familie treffen würde. Als sie alle gegessen hatten, begaben sie sich in den Gemeinschaftsraum und zogen ihre warmen Mäntel an.
Als sie hinaus auf die Ländereien traten, weht ihnen ein starker Wind entgegen und sie kuschelten sich enger in ihre Mäntel. Harry und Ginny liefen Hand in Hand nebeneinander hinter den anderen und sprachen leise. „Wir sollten Hagrid bald mal wieder besuchen gehen. Das haben wir schon lange nicht mehr getan." Schlug Ginny vor. Harry schaute zu der vermoosten Steinhütte, welche am Rande des Waldes stand und nickte. „Das würde ihn sicher freuen, jetzt da wir so viel für die ZAGs lernen müssen, haben wir ihn ziemlich vernachlässigt." Der Himmel zog etwas weiter zu und als sie den Eingang des Dorfes erreichten, fing es an zu regnet. Um sich vor dem Regen zu schützen, gingen sie in den Honigtopf, ein Süßigkeiten Laden, welcher allerlei an Süßigkeiten hatte. Als sie den Laden betraten wurden sie von einer süßen Note Schokolade begrüßt. Auf der einen Seite standen hohe Regale mit unzähligen Verpackungen und bunten Preisschildchen. Auf der anderen Seite des Raumes konnte man das neue Sortiment kosten. Der Laden war überraschend leer, obwohl sie verspätet losgegangen waren. Nur einige Drittklässler liefen herum und staunten bei der großen, bunten Auswahl.
Als sie den Laden vollgepackt mit Süßem verließen, waren sie durch den Regen gezwungen, sich in das nächste Geschäft zu flüchten. In Zonkos war umso mehr los. Überall waren Kinder in jedem alter und auch erwachsene. Scherzartikel jeglicher Art wurden ausgestellt und an den Kunden getestet, doch Harrys Aufmerksamkeit wurde auf Ginnys Brüder gelegt, diese waren gerade dabei den Besitzer des Ladens mit ihren neuen Erfindungen zum Staunen zu bringen. So wie es aussah, wollten sie diese bei ihm vermarkten und im Laden verkaufen. Als Ginny ihre Brüder erblickte, ließ sie Harrys Hand los und ging zu ihren Brüdern. Harry, gefolgt von James und Sirius folgten ihr. „Na, wie läuft es im Geschäft?" hörte Harry seine Freundin fragen. „Sehr gut, Schwesterherz." Antwortete George ihr. „Wenn wir Glück haben, könne wir nächsten Monat unsere Produkte hier ausstellen.-„ „Und sie werden direkt gekauft werden-" „Da unsere Produkt unter den Schülern ja schon bekannt sind-" „und eben die besten sind." Beendete George die Erzählung. „Das ist Klasse. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr nächstes Jahr schon mit euren Plänen anfangen, ich bin mir sicher Mum wäre nicht allzu enttäuscht." Sagte Ginny sarkastisch. „Wir sind volljährig, Mum kann uns Garnichts sagen!" sprach Fred. „und im Sommer, als ihr entgnomen musste, weil ihr ja so erwachsen wart und Mum euch sonst nicht zu Lee gelassen hätte?" schmunzelte Ginny. „Das war was komplett anderes." Erwiderte George. „Sei nicht so frech zu uns, wir sind älter." „Entschuldigt, ich habe ganz vergessen, wie vernünftig ihr doch seid- im Gegensatz zu mir" Lachte Ginny. „Da hast du recht, Gin-Gin" „Was für Produkte habt ihr?" fragte Sirius interessiert. „Wir haben alles, was du dir wünschst, Nasenblutnougat, eignet sich gut, um aus dem Unterricht zu fliehen-" „Kotzpastillen, Fieberfondant und vieles mehr-" „Hier habt ihr unseren Katalog, wenn ihr früh bestellt, bekommt ihr noch Rabatt." Erklärte Fred Sirius und James.
Als sie Zonkos wieder verließen, stellten sie erfreut fest, dass es aufgehört hatte zu regnet und die Sonne sich einen Weg durch die dicke Wolkenschicht bahnte. Sie liefen die Hauptstraße entlang, bis sie vor dem drei Besen stehen blieben. Mit einem Blick auf die Uhr, bemerkte Harry, dass seine Eltern schon auf sie warten würden. Als sie die Tür des Wirtshaus aufstießen, erblickten sie Lily und James Potter an einem der hinteren Tische. Sie setzten sich zu ihnen und Harry begrüßte seine Eltern. Dann nahm er seine Schwester auf den Arm und setzte sich neben Ginny, welche neben seiner Mutter saß. „Wie läuft es in der Schule? Du musst uns viel mehr Briefe schicken. Wir wissen nie, wie es euch geht." Beschwerte sich seine Mutter. „Es läuft alles gut, auch wenn wir viel lernen müssen. Die Lehrer nehmen die ZAGs wirklich ernst." Antwortete Harry. „Das hoffe ich. Es ist wichtig dass ihr eine gute Zukunftsaussicht habt." Um das Thema von der Schule wegzuleiten, fragte Harry nach seiner Schwester. „Es geht ihr ganz fantastisch, sie lächelt stets. Im Gegensatz zu dir, du hast früher nie gelächelt. Nur, wenn du bei Ginny warst oder wir mit dir gekuschelt haben. Aber sie hat dieselben neugierigen Augen, wie du damals. Du hast auch immer nach allem geschaut." Lily senkt den Blick auf ihre Tochter, welche in den Armen ihres Sohnes schlief. „Ihr werdet viel zu schnell groß" beteuerte sie. „Keine Sorge Mum, Hazel ist erst ein paar Monate alt, und ich bin auch noch nicht erwachsen." Tröstete Harry seine Mutter. „Ich weiß, aber es kommt mir wie gestern vor, als ihr noch klein wart" Diesmal schaute sie auch Ginny an. „Es kommt mir wie gestern vor als die.." Sie machte eine Pause, in der sie zu ihrem Mann schaute, der sanft seinen Kopf schüttelte. „Ist auch egal. Ihr wachst einfach viel zu schnell."
Als Harry und Ginny sich am Abend für die Patrouille im Gemeinschaftsraum einfanden, war dieser überraschend leer. Nur noch einige Drittklässler saßen in einer Ecke und unterhielten sich leise. Doch als sie Harry und Ginny sahen, gingen sie in ihren Schlafsaal. Die Patrouille verlief überraschend ruhig, sie mussten niemanden darauf hinweisen, dass die Sperrstunde schon begonnen hatte, noch mussten sie Peeves zurechtweisen. Als sie den Gemeinschaftsraum betraten, trafen sie auf Lily und James, welche in einem anderen Schlossteil Patrouille gelaufen waren. „Bei uns war es heute überraschend ruhig." Erzählte Lily. Ginny nickte zustimmend. „Nicht einmal Peeves ist uns über den Weg gelaufen." Erklärte sie. „Hoffentlich heckt er nichts aus. Zutrauen würde ich es ihm." Befürchtete Harry. „Lasst uns zu Bett gehen, wir werden morgen weiter überlegen, vielleicht wurde er auch nur von dem Blutigen Baron aufgehalten." Beschloss James. Harry nahm Ginny in seine Arme und gab ihr einen Kuss, bei dem er, wie in den letzten Monaten immer, diese verbindende Wärme spürte, von der er wusste, dass Ginny sie auch spürte.
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Happy Family, Harrys Leben mit Eltern
Fiksi PenggemarWie sähe Harrys Leben aus, wenn die Familie Potter überlebt hätte? Was, wenn Harrys einziges problem, seine gefühle für einen gewissen Rotschopf sind? Die Story beginnt in Harrys Sommerferien. Er ist 14 und geht bald zum 4. Mal nach Hogwarts. das...
