Matt Rogers und Bucky Barnes sind knapp aus dem Hauptquartier des Schattenkomitees entkommen und verstecken sich jetzt in einem verlassenen Lagerhaus am Stadtrand einer osteuropäischen Stadt. Die Atmosphäre ist angespannt, und Matts Wut ist spürbar, während er zusieht, wie Bucky sich darauf vorbereitet, den Kontrollchip aus seinem Hals zu entfernen.
Bucky: (durch zusammengebissene Zähne) „Ich muss dieses Ding sofort loswerden... jetzt."
Bucky benutzt ein Messer, um vorsichtig in seinen Hals zu schneiden und kämpft damit, den Chip zu entfernen. Matt sieht zu, mit einer Mischung aus Entsetzen und wachsender Wut.
Matt: (wütend) „Was machst du da? Warum sollte ich dir vertrauen?"
Bucky: (vor Schmerz grimassierend, versucht zu erklären) „Der Kontrollchip — er hat mich dazu gebracht, Befehle zu befolgen. Ich muss ihn loswerden, um frei zu sein."
Als Bucky den Chip herauszieht und unter seinem Stiefel zerquetscht, intensiviert sich Matts Wut. Er tritt einen Schritt zurück, seine Stimme zittert vor Emotionen.
Matt: „Und dieser Chip... Hat er dich dazu gebracht, meine Mutter zu töten?"
Bucky: (schmerzerfüllt) „Ja. Ich wurde kontrolliert. Ich hatte in diesen Momenten keine Wahl."
Matts Gesicht verzieht sich vor Wut und Verrat.
Matt: „Meine Mutter ist tot wegen dir! Und mein Vater... Er ist verschwunden. Soweit ich weiß, hätten sie ihm dasselbe antun können."
Bucky senkt den Kopf, Schuldgefühle sind in seinem Gesicht zu erkennen.
Bucky: (aufrichtig) „Es tut mir zutiefst leid, Matt. Ich wünschte, ich könnte ändern, was passiert ist, aber das kann ich nicht. Ich bin hier, um dir zu helfen, so gut ich kann."
Matt: (bitter) „Helfen? Denkst du, das reicht? Woher soll ich wissen, dass du nicht immer noch für sie arbeitest? Soweit ich weiß, bist du nur eine Marionette in ihrem Spiel."
Eine unangenehme Stille füllt das Lagerhaus. Matts Misstrauen ist deutlich, und Bucky versteht den Ernst der Lage.
Bucky: (ernsthaft) „Ich weiß, dass du mir nicht vertraust, und ich würde dir nicht die Schuld geben, wenn du es nicht tust. Aber im Moment müssen wir von hier verschwinden. Das Schattenkomitee wird uns suchen."
Matt: (kalt) „Gut. Aber du bist nicht aus dem Schneider. Ich bleibe nur bei dir, weil ich am Leben bleiben muss. Wir klären das später."
Entschlossen, ihren Verfolgern einen Schritt voraus zu bleiben, machen sie sich auf den Weg in eine nahegelegene Stadt. Nach einer angespannten Suche finden sie einen Kontakt, der ihnen neue Identitäten — Pässe, Führerscheine und andere wichtige Dokumente — zur Verfügung stellt. Während sie sich auf die Abreise vorbereiten, nimmt sich Matt einen Moment Zeit, um ihre nächsten Schritte zu besprechen.
Matt: „Wir müssen in die Vereinigten Staaten. Dort gibt es eine Organisation, von der ich weiß — S.H.I.E.L.D. Meine Mutter hat geholfen, sie aufzubauen. Wenn sie noch existiert, könnten sie Antworten über meinen Vater und darüber haben, wie man mit dem Schattenkomitee umgeht."
Bucky: (verwirrt) „S.H.I.E.L.D.? Davon habe ich noch nie gehört."
Matt: (nickt) „Es ist wichtig. Es ist unsere beste Chance, meinen Vater zu finden und das Schattenkomitee zu stoppen."
Bucky nickt und erkennt die Dringlichkeit in Matts Stimme, auch wenn er die Bedeutung von S.H.I.E.L.D. nicht ganz versteht.
Bucky: „In Ordnung, wenn S.H.I.E.L.D. uns helfen kann, dann gehen wir dorthin."
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Patriot Eagle: Vermächtnis der Schatten
ActionNach dem Zweiten Weltkrieg wird am 13. November 1945 Matt Rogers, der Sohn von Captain America (Steve Rogers) und Peggy Carter, geboren. Um ihn vor potenziellen Bedrohungen zu schützen, wird seine Existenz streng geheim gehalten. Jetzt, mit 16 Jahre...