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(Dazu sagte Louis nichts mehr. Harry Biss sich auf die Innenseite seiner Wangen und versuchte sich wie alle anderen auf den Film aufzupassen. Die beiden haben nicht laut gesprochen, weshalb man es nicht gehört hatte.)

(Um ehrlich zu sein, wollte Harry noch hören was Louis dazu sagen würde, aber er hat sich einfach von Harry abgewandt und an die Leinwand geschaut. Idiot.)

Niall: „Der Film war doch ganz cool."

Liam: „Genau."

Harry: „Für euch ist das selbstverständlich, schließlich habt ihr was ganz anderes beinahe getan."

Niall: „Und das war das Highlight."

Liam: „Ich hasse das Wort."

Niall: „Das?"

Liam: „Nein, Highlight.."

Niall: „Uhm.. okay?"

Liam: „Sag das Wort nicht mehr. Sonst hast du heute Nacht Probleme."

Niall: „Ich bin brav!"

Liam: „Guter Junge."

Harry: „Uhm.. Ich geh dann mal nachhause."

Niall: „Jetzt schon?"

Harry: „Ja."

Liam: „Gehst du nicht mit Louis?"

Harry: „Doch."

Liam: „Ach so."

Louis: „Dann lass uns gehen."

Harry: „Hm."

Niall: „Bis dann."

Harry: „Man sieht sich, Kumpel. Bye Li."

Liam: „Kommt heil nachhause an!"

---

Louis: „Harold?"

Harry: „Was?"

Louis: „Mir ist kalt."

Harry: „Hier, deine Jacke von Gestern. Wollte sie dir sowieso zurück geben."

Louis: „Oh, danke.."

---

Louis: „Hältst du meine Hand?"

Harry: „Warum sollte ich?"

Louis: „Weißt du, meine Hände frieren.."

Harry: „Wofür hast du Jackentaschen?"

Louis: „Aber-"

(Harry bleibt ruckartig stehen.)

Harry: „Was willst du plötzlich von mir?"

Louis: „Was meinst du damit?"

Harry: „Wieso suchst du eine Ausrede, meine Hand zu halten, wenn dich das sowieso nicht glücklich macht? Wieso suchst du meine Nähe, wenn du es sowieso nicht schätzt?"

Louis: „Ich schätze sie."

Harry: „Tust du nicht. Denn wenn du es getan hättest, würdest du nicht so unglücklich sein. Du würdest wenigstens ein Stückchen glücklich sein, wenn du sie wirklich schätzen würdest. Aber du tust es nicht und bist deshalb unglücklich."

Louis: „Was?"

Harry: „Du schätzt meine Liebe zu dir nicht, Louis."

Louis: „Doch, doch das tue ich."

Harry: „Nein."

Louis: „Doch, Harry."

Harry: „Wieso bist du dann nicht glücklich?"

Louis: „Weil ich es eben nicht bin."

Harry: „Genau das ist es. Du bist es nicht. Auch wenn ich alles dafür gebe, dass du glücklich bist, bist du es nicht! Mann, was soll ich noch tun?!"

Louis: „Nichts."

Harry: „Nichts?! Dein Ernst jetzt?!"

Louis: „Mach eben nicht, Harry."

Harry: „Du.. du bist so anders."

Louis: „Was?"

Harry: „Du bist plötzlich so anders, ganz und garnicht der, den ich liebe."

Louis: „Schwachsinn."

Harry: „Nein, das ist die Wahrheit. Du hast dich einfach verändert."

Louis: „Habe ich nicht."

Harry: „Mein Louis ist nicht so wie du dich zurzeit immer wieder verhältst."

Louis: „Was redest du denn da?"

Harry: „Ich sage, dass du nicht meins bist. Denn dich kenne ich nicht. Ich kenne bloß meinen Engel."

Louis: „Harry,  hör auf so einen Mist zu reden."

Harry: „Früher hättest du sowas nie zu mir gesagt. Weißt du noch?Wir hatten Angst den anderen zu verletzen. Jetzt tust du es andauernd."

Louis: „Man kriegt immer das zurück, was man macht."

Harry: „Ich habe dir nichts getan."

Louis: „Das würde ich nicht sagen."

Harry: „Hör auf damit. Hör auf an früher zu denken. Damit zerstörst du bloß alles."

Louis: „Ich kann aber nicht anders.In letzter Zeit spielt sich alles in meinem Kopf ab."

Harry: „Such dir  Hilfe. Professionelle Hilfe. Bitte, mach das."

Louis: „Was soll das nützen?"

Harry: „Eine Menge. Und einem Therapeuten kannst du Vertrauen. Mach es, Louis."

Louis: „Wieso?"

Harry: „Damit wir endlich ein glückliches Paar sein können, du mir vertraust und nach vorne blickst, anstatt zurück."

Louis: „Dann mach ich das.. für uns?"

Harry: „Für uns und dir selber."

Stalker ✖ l.s Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt