Hallo, mein Name ist Sky und ich bin 19 Jahre alt. Ich lebe seid ca. 5 Jahren auf der Straße. Aber das wird sich bald ändern...
---------Zitternd sitze ich am Straßenrand der Londoner Innenstadt. Es ist mitte Dezember und auch dementsprechend kalt. Ein Zuhause hab ich schon seid 5 Jahren nich mehr. Warum? Meine Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekommen und ich sollte ins Heim. Da ich aber bis zu diesem Zeitpunkt nur schlechtes darüber gehört habe, bin ich einfach abgehauen. Verwandtschaft habe ich, soweit ich weiß, nicht. Daher lebe ich hier nun auf der Straße. Um zu überleben, klaue ich mir alles zusammen, was ich so gebrauchen kann. Das heißt, jeden Tag Geld und Essen. Von dem wenigem Geld kann ich mir manchmal eine Jacke im Secondhandshop leisten, aber mehr auch nicht. Das Essen klau ich mir an Gemüseständen oder von älteren Leuten, welche gerade vom Bäcker kommen. Jetzt während der Weihnachtszeit ist es eh am schönsten, da es hier sehr viele Stände mit Essen gibt. Ein Traum für jeden, der auf der Straße lebt.
Als es langsam dunkel wird, nehme ich meine wenigen Sachen und mache mich auf den Weg zur Brücke, wo ich mit einigen anderen Obdachlosen schlafen. Insgesamt sind wir zu zehnt da, aber es sind nie alle da. Manchmal werden manche beim klauen erwischt und müssen zur Polizei, was garnicht mal so schlecht ist, da es dort ein warmes Bett und Essen gibt. Ich wurde noch nie erwischt, was daran liegt, dass ich nur dann Klau, wenn nicht viele in der Nähe sind. Das hat mir damals Nick, ein guter Freund beigebracht. Als ich damals abgehauen bin, hat er sich um mich gekümmert und mir alles beigebracht. Leider ist er letzten Winter gestorben. Es war zu kalt für einen 60 Jahre alten Mann, der kaum Kleidung besaß. Seid dem war ich hier alleine. Mit meinen 19 Jahren war ich hier deutlich am jüngsten, aber das machte mir nicht viel aus. Die anderen, die hier unter der Brücke schliefen, waren alle, soweit ich es mitbekommen habe, über 30 und haben durch Schulden alles verloren.
Naja, wie dem auch sei. Ich lag hier mit meiner dünnen Decke auf dem Boden und starrte in den Himmel. Wären meine Eltern noch am leben, hätte ich genug Essen und ein Dach überm Kopf. Aber unser Nachbar musste ja mitten in der Nacht in der Wohnung rauchen. Die Polizei hatte der Presse damals erklärt, dass er die Zigarette einfach auf den Boden geworfen hatte und so der Teppich anfing zu brennen. Die Flammen haben sich sehr schnell ausgebreitet, da überall Fenster offen waren. So sind auch die Flammen in unsere Wohnung gekommen und haben alles abgebrannt. Ich war zu diesem Zeitpunkt auf einer Party und hatte nichts mitbekommen. Erst als ich gegen 3 Uhr nachts nach Hause kam, sah ich die ganzen Feuerwehrautos und die Polizei vor unserem Haus. Die Polizei wollte mir erst nichts erzählen, da sie mir nicht glaubten, dass ich hier wohne. Erst als ich Ihnen meinen Ausweis gezeigt hatte, haben sie mir erzählt, dass die Feuerwehr zwei Leichen in der linken Haushäfte geborgen hatten. Da brach für mich eine Welt zusammen. Eine Polizisten nahm mich mit aufs Revier, damit ich die Leichen identifizieren konnte. Meine Eltern so zu sehen war der Horror. Als ich endlich fertig war, kam so eine Frau vom Jugendamt und wollte mich mitnehmen, da ich keine Verwandtschaft hatte. Aber ich wollte nicht ins Heim und so rannte ich weg bis ich auf Nick traf. Aber diese Geschichte kennt ihr ja bereits.
Nach einigen Minuten war ich eingeschlafen und wachte am nächsten Morgen durch laute Stimmen auf. Ich setzte mich aufrecht hin und schaute in die Richtung, aus der die Stimmen kamen. Es waren Polizisten. Scheiße. Es war verboten, hier zu übernachten, daher kamen ab und zu Polizisten hier vorbei um nach dem Rechten zu sehn. Eigentlich kamen sie immer Abends und wir konnten schnell abhauen, aber heute waren sie mal morgens da. Zum Glück lag ich am anderen Ende und die Polizei hatte mich noch nicht entdeckt. Schnell nahm ich meine Sachen und schlich mich leise davon. Für die nächsten Nächte brauche ich wohl einen neuen Schlafplatz. Ich lief seid ca. einer Stunde durch London um kam plötzlich im Reichenviertel raus Woher ich das weiß? Hier stehen nur große Häuser und Villen. Auf jeden Fall kann man hier gut Geld bekommen. Am Ende der Straße sah ich einen Mann telefonieren. Meine Chance. Ich lief zügig auf ihn zu, 'stolperte' und prallte gegen ihn. Er fiel jedoch nicht hin, wie ichs mir erhofft hatte, sondern blieb einfach stehen und guckte mich einfach an. "Jaja, ich kümmer mich drum. Ich melde mich später noch mal." Er steckte sein Handy weg und starrte mich weiter an. "Äh. Ähm das tur mit leid. Ich bin gestolpert. Sorry", ratterte ich schnell runter. Das sagte ich immer, wenn ich die Leute beklaute. "Ist ja nicht schlimm, kann ja jedem passieren", sagte der fremde Mann. Ich guckte ihn mir genauer an. Dunkelbraune Locken, grüne Augen und schöne Lippen, welche sich bestimmt gut auf meinen anfühlen. Warte, was denk ich da. Er ist nur ein Opfer für mich nicht mehr nicht weniger. "Und, fertig mit starren?", grinste mich der Lockenkopf an. "Ich habe nicht gestarrt!", murrte ich und drehte mich um, um weg zu gehen. "Hey, warte mal", rief er mir hinterher. Ich blieb stehen und drehte mich zu ihm um. "Was ist?", fragte ich genervt. " "Wie heißt du?", fragte er.
Deshalb hat er mich jetzt angehalten?
"Ich wüsste nicht, was dich das angeht", antwortete ich bissig. "Nicht gleich so genervt, also, wie heißt du?" "Sky", antwortete ich knapp. "Also Sky, ich bin Harry, aber das weißt du ja bestimmt."
Ich guckte ihn fragend an. Denkt er jetzt er ist fame, nur weil er gut aussieht? So ein Macho. "Nein, ich kenne dich nicht und jetzt entschuldige mich bitte ich muss los", sagte ich und ging weg von ihm. Er rief mir noch irgendwas hinterher, aber das ignorierte ich erstmal. Ich muss mir jetzt erstmal einen neuen Schlafplatzt suchen, sonst kann ich auf irgendeiner Bank im Park schlafen und darauf hab ich wirklich keinen Bock.Seid mehreren Stunden laufe ich nun schon durch London und habe immer noch keinen Platzt zum schlafen. Ich habe hunger und meine Beine tun weh.
Ich bin wieder im Reichenviertel, diesmal aber auf der anderen Seite, um nicht wieder diesem Harry zu begegnen.
Es wird langsam wieder dunkel und es fängt an zu schnein. Na besser kann es auch nicht werden. Hinter einem kleinen Zaun sehe ich eine Hütte in einem Garten, wo ein Fenster aufsteht. Innerlich freue ich mich wie sonst was. Ich kletter schnell über den Zaun und schaue mich um und vergewisser mich, dass mich auch keiner gesehen hat. Leise husche ich zur Hütte und kletter durch das Fenster. Zum Glück ist es noch ein wenig hell draußen, sodass ich mich umsehen kann. Hier 4 Männerfahrräder, ein Rasenmäher, Gartenstühle und einige andere Geräte, welche ich nicht kenne. Von einem kleinen Regal nehm ich mir zwei Stuhlauflagen und lege sie als Matratze auf dem Boden. Ich lege mich darauf und decke mich zu.
Hoffentlich findet mich hier keiner, war mein letzter Gedanke, bevor ich einschlief.---------
Soooo
Mein erstes Kapitel:)
Ich versuch so oft wie möglich was zu posten.
Ich freu mich über Votes und Feedback.~Prototyp7777
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Straßenmädchen
FanficSky, 19 Jahre, lebt auf der Straße Sie klaut um zu überleben Sie hat keine Freunde Sie hat keine Familie Was One Direction damit zutun hat? Lest selbst