4. Kapitel

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Am nächsten Morgen wachte ich durch die Sonne auf, die mir genau ins Gesicht schien. Ich drehte mich widerwillig um und sah auf die Uhr, es war halb sieben das hieß Zeit zum Aufstehen. Der Unterricht fing schließlich um Acht Uhr an. „HERMINE AUFSTEHEN!", schrie ich, da wir gerade alleine im Schlafsaal waren und warf ein Kissen nach ihr. Sie schreckte hoch und wäre fast aus dem Bett gefallen. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen, denn es sah einfach zu lustig aus. „Was ist denn?, fragte Hermine genervt. „Es ist halb sieben, das heißt Zeit zum Aufstehen, schließlich müssen wir vor dem Unterricht noch etwas essen", antwortete ich lächelnd und rieb mir den Schlaf aus den Augen. „Ja ist ja gut, ich stehe ja schon auf. Du mit deinem Essen, das ist echt ein Kapitel für sich." ,erwiderte Hermine lächelnd und stand auf. Ich schnappte mir schnell meine Sachen und ging in den Waschraum, wo ich mich fertig machte. Gerade als ich fertig war kam Hermine rein, also ging ich raus und wartete im Schlafsaal auf sie. Als ich mich auf mein Bett setzte, sah ich Snowy, meine Eule draußen vor dem Fenster. Sie hatte einen Brief im Schnabel, also ließ ich sie rein und sie kam sofort zu mir. Ich streichelte sie und gab ihr ein Leckerli, welches sie dankend annahm. Im nächsten Moment kam Hermine zurück in den Schlafsaal, also entschloss ich den Brief erst später zu lesen. Doch vorher sah ich mir den Brief nochmal genauer an, er war von Dad. Das erkannte ich sofort an seiner Schrift, ich lächelte und legte den Brief auf mein Nachttisch. Hermine wartete schon an der Tür, also ging ich zu ihr und zusammen gingen wir dann zur Großen Halle. Und das ohne uns zu verlaufen, was wahrscheinlich daran lag das ich Hermine dabei hatte, da konnte ja nichts schief gehen.

Wir gingen zum Gryffindortisch, wo schon Fred und George saßen. „Guten Morgen", sagten Hermine und ich wie aus einem Mund und Fred und George drehten sich zu uns um. „Morgen", erwiderten die beiden, ziemlich müde. „Dürfen wir uns zu euch setzen?", fragte ich ganz lieb. „Ja natürlich", antwortete George sofort und ich lächelte ihn an. Ich setzte mich neben George und Hermine neben mich. „Und was habt ihr in eurer ersten Stunde?", fragte Fred. „Ähm keine Ahnung. Hermine, weißt du was wir haben?" „Ja Verwandlung." „Stimmt ja. Hermine du bist die Beste. Was würde ich nur ohne dich machen?" „Du würdest dich ständig verlaufen.", entgegnete Hermine lachend. Wir redeten noch eine ganze Weile mit Fred und George. Die beiden waren wirklich der Knaller, in ihrer Nähe konnte ich meistens nicht mehr aufhören zu lachen. Hermine schien nicht so begeistert zu sein, wie ich. Sie mochte Fred und George aber wenn sie von ihren Streichen erzählten, verdrehte Hermine meistens die Augen. Aber die Streiche, der beiden gefielen auch nicht jedem. „Ich störe euch ja nur ungern, aber wir haben nur noch zehn Minuten. Wir müssen echt los, Jenna! Nicht das wir an unserem ersten Tag zu spät kommen und dann auch noch bei Professor McGonagall." Wir sprangen schnell auf, da wir erst noch den Wegsuchen mussten und das würde knapp werden in nur zehn Minuten. Diesmal wusste selbst Hermine nicht in welche Richtung wir mussten. „Jungs könntet ihr uns vielleicht helfen und uns sagen wie wir zu Verwandlung kommen?", fragte ich Fred und George schnell, da die Zeit wirklich nur so dahin flog. „Ja klar! Wir müssen auch in die Richtung, aber wir müssen uns beeilen. Das könnte wirklich knapp für euch werden. Und wir wollen ja nicht das ihr an eurem ersten Tag zu spät kommt. McGonagall sieht das nämlich gar nicht gerne." ,antworteten die Jungs, abwechselnd und rannten mit uns aus der Großen Halle, zu Verwandlung.

Völlig fertig kamen wir an und das noch gerade so pünktlich, wir bedankten uns schnell bei den Jungs und gingen in den Klassenraum. „Hermine lass uns da hin setzen", sagte ich und zeigte nach vorne, wo noch zwei freie Plätze waren. Hermine nickte, sie schien ziemlich begeistert zu sein, das vorne noch Plätze frei waren. Als wir uns hinsetzten, kam auch schon McGonagall in den Klassenraum. Das nenne ich Timing, pünktlich auf die Sekunde. „Guten Morgen heute werde ich euch zeigen wie man sich in ein Tier verwandelt", sagte McGonagall und schon im nächsten Moment, saß sie in der Gestalt einer Katze vor uns. Alle starrten nach vorne, als plötzlich die Tür aufflog, ich zuckte zusammen und drehte mich um genauso wie die anderen. Harry und Ron waren die Übeltäter und rannten schnell zu einem Tisch um sich hin zu setzen. Ich drehte mich wieder nach vorne und dachte mir nichts weiter, als Ron plötzlich „Boah haben wir ein Glück das die alte McGonagall noch nicht da ist. Sonst hätte das richtig Ärger gegeben", sagte. Ich schlug mir die Hand gegen die Stirn und musste mir ein Lachen verkneifen, als sich McGonagall zurück verwandelte und jetzt genau vor Ron stand. Er war völlig überfordert und geschockt, was mich dazu brachte zu lachen. Ron sah mich deswegen mal wieder böse an, doch das war mir in diesem Moment egal. Davon musste ich später unbedingt Fred und George erzählen.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Dec 06, 2020 ⏰

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Sudden Love (Harry Potter Fanfiction)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt