|| Kapitel 2 - Wiedersehen auf Umwegen ||

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Ich stand mit meiner Mutter am Flughafen und verabschiedeten uns. Wir würden uns erst in den Herbstferien sehen. Da kommt sie mich für eine Woche besuchen.

Sie winkte nochmal zum Abschied, als ich durch die Kontrolle ging und mich dann Richtung Flugzeug aufmachte. Ich stieg ins Flugzeug ein und suchte meinen Platz.

Herr Kurosu war echt spendabel. Ich durfte in der ersten Klasse fliegen. In der ersten Klasse gab es nur sechs Sitzplätze. Ich hatte meinen auf der linken Seite in der Mitte, mit einer wunderschönen Aussicht nach draußen. Ich setzte mich hin und machte es mir etwas gemütlich. Die Sitze sind echt premium. Ich grinste vor mir her. Ja so konnte man reisen.

Es erklang eine Stimme über Lautsprecher: "Wir bitten alle Passagiere sich hinzusetzten und sich an zu schnallen. Wir beginnen gleich mit unseren Flug. Bei Unwohlsein können Sie uns jeder Zeit ansprechen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!".

Ich schnallte mich an und fing dann an aus meinen kleinen Rucksack ein kleines Buch, mein Handy und meine Kopfhörer heraus zu fischen. Nach ein paar Minuten hatte ich alles heraus gesucht. Ich setzte mir meine Kopfhörer auf und Blätterte auf die Seite wo sich mein Lesezeichen befand. Das Buch hieß Geständnisse von Kanae Minato und war einfach nur fesselnd. Nicht nur die Story an sich, sondern das Gesamtkonzept ist für leidenschaftliche Leser eine Einladung zum mit fiebern und mitfühlen.

Als ich mit Kapitel 5 fertig war, legte ich das Buch zur Seite. Ich schloss meine Augen und lauschte der wundervollen Musik von Chopin. Fantaisie - Impromptu Op.66. Manche halten mich für altmodisch, aber mir sagten die Komponisten von früher viel mehr zu, als die meisten Musiker heute. Und nicht nur das - ich liebte es lieber zu lesen, zu musizieren , Schach zu spielen und mich in die Natur zu begeben. Ich meine ich ging schon mit meinen Freundinnen ins Kino usw. aber letztendlich fand ich jedoch fand ich meinen inneren Frieden in der Ruhe, wenn ich alleine bin. Ich ertappte mich dabei, wie ich langsam einschlief. Ach - Die werden mich schon wecken. Und so driftete ich nach und nach ins Land der Träume.

~

Ich war auf dem Weg zur Akademie. Wie erwartet hatte mich eine Stewardess freundlich geweckt. Ich holte überraschenderweise schnell meine Koffer vom Band und verließ den Flughafen. Auf mich wartete bereits ein Taxi , welches mich abholen sollte. Gesagt getan - der Taxifahrer ließ mich an den Stufen der Akademie raus. Den Rest musste ich alleine laufen.

Zum Glück war es erst ca. 19:30 Uhr. Es dämmerte zwar bereits aber es würde erst in einer Stunde Dunkel werden. Heißt ich hatte genügend Zeit. Ich lief gemütlich auf dem bepflasterten Weg entlang. An den Seiten befanden sich Bäume und Gebüsche. Es war sehr ruhig. Kein rascheln der Blätter oder das Zwitschern von Vögeln. Das einzige was zu hören war, waren meine Schritte, sowie das Klackern meiner beiden Koffer.

Plötzlich raschelte es.

Ich blieb stehen.

Wieder ein rascheln.

"Hallo?", fragte ich.

Wieder ein rascheln.

"Hallo, wer ist da?", rief ich erneut, aber diesmal lauter.

Auf einmal hörte ich ein Lachen.

Ich drehte meinen Kopf und eine Gestalt kam aus dem Gebüsch hervor.

Es war ein großer Mann mit längen zottigen Haaren.

Er lachte noch immer. Ich starrte ihn an.

"Na meine Süße, ich habe doch gesagt, sobald du dich hier wieder blicken lässt, töte ich. Oh nein warte! Ich lass dich am Leben und trinke die genussvoll dein Blut aus, bist du daran langsam zu Grunde gehst.... hahahaha!", sagte der Mann mit einer hysterischen Lache.

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