Langsam gingen wir auf sie zu.
Leone hatte ihre Hand auf Mines Schulter.
Es herrschte Stille.
"Was ist passiert?",fragte Lubba.
Sie bemerkten uns nun und erzählten: "Sheele ist tot!"
Dies war ein Schock.
Lubba und ich standen wie angewurzelt da.
Mein Herz blieb stehen und ich erinnerte mich an sie zurück.
"Wie ist es passiert?",fragte ich neugierig.
Man bemerkte wie schwer es Mine fiel, doch sie erzählte es uns dennoch.
"Wir hatten erfolgreich den Auftrag ausgeführt. Dann trafen wir auf einen Jeager und zwar auf Seryu. Sie grief uns an und dann.....hat ihre Kaiserwaffe Sheele kaltherzig ermordet."Nun begann Mine richtig zu weinen, sie drückte sich gegen Leones Brust und weinte einfach nur.
Najenda sagte nichts sondern schaute zu Boden.
Auch alle anderen waren still.
Plötzlich wurde Tatsumi wütend und rief: "Das ist nicht fair! Warum Sheele!"
Alle warfen seine Blicke auf ihn.
Er sagte, er wolle sie rächen.
Die anderen schauten verachten zu Boden.
Bulat lehnte an der Wand und sagte mit einer genervten Stimme: "Tatsumi, das wirst du nicht tun!"
Aufgebracht fragte er, warum.
"Wir haben dir am Anfang gesagt, es könnte jeden hier treffen! Und es könnte jeder Zeit passieren!! Du hast dich dafür entschieden!",rief er.Tatsumi ballte seine Hand zu einer Faust und schaute enttäuscht zu Boden.
Ich legte meine Hand auf seine Schulter und sagte: "Sei nicht so weich."
Er schaute mich fragend und geschockt an, wie alle anderen auch.
Mit einem entschlossenen Blick rief ich: "Tatsumi, Bulat hat recht! Es könnte jeden treffen! Wer weiß ob wir in einer Woche, in 3 Tagen, oder morgen noch leben werden! Wenn du nicht bereit bist zu sterben, dann töte nicht!"
Es herrschte Stille im Raum.
Doch keiner widersprach mir.
Ich ließ Tatsumi hinter mir und ging auf Najenda zu.
Ich kniete mich vor sie hin und rief: "Boss, Sheeles Tod ist ein tragischer Verlust. Doch wir dürfen nun nicht schwach werden! Wir müssen weiter machen!"Najenda schloss die Augen und nickte.
Ich stand wieder auf und schaute mich um.
Alle hatten einen entschlossenen Blick.
"Zu leben bedeutet nicht sich jemandem zu unterwerfen! Doch genau dies tut der Minister! Wir kämpfen nicht nur für uns....sondern für die Kaiserstadt!",rief ich und hielt die Hand an meine Brust.
Sie nickten und rief alle im Chor: "Ja!"
Ich lächelte den es war ein tolles Gefühl alle diese Leute auf meiner Seite zu haben.
Najenda erhob sich aus ihrem Stuhl und sagte: "Leider gibt es schlechte Nachrichten! Die Jeagers haben ein neues Mitglied bekommen. Susanoo hat herausgefunden dass es schon um Shin Tsukinami handelt."Ich erstarrte als sie diesen Namen hörte.
Mein Bruder Shin....ein Teil der Jeagers!
Das kann ich nicht glauben! Er lebt!
Doch ist nun mein Feind!
"Wir machen ach schon einen neuen Auftrag erhalten! Akame und Bulat, ihr kümmert euch darum! Wenn ihr in Schwierigkeiten seit kommen wir sofort!",gab Najenda von sich und verließ den Raum.
Akame und Bulat zögerten nicht und machten sich auf den Weg.
Ich ging dabei nach draußen um meine Gedanken zu sortieren.
Nachdenklich saß ich auf einem Ast und schaute in die Kaiserstadt hinab.
Plötzlich seilte sich Lubbock neben mir wie Spiderman ab und setzte sich neben mich.Wir schwiegen eine Weile bis es sprach: "Du hast vorhin komisch reagiert. Ist alles ok?"
Sollte ich ihm etwas über eine Vergangenheit erzählen?
Vertraue ich ihm den schon so sehr?
Ich denke schon.
"Dieser Shin.....der neue bei den Jeagers.....ist meine Bruder.",erklärte ich ihm.
Er schien überrascht und fragte gleich weiter nach meiner Vergangenheit.
"Meine komplette Familie wurde hingerichtet, ich dachte das auch er es nicht geschafft hätte. All die Zeit dachte ich, ich hätte niemanden mehr. Ich wäre allein. Doch nun erfahre ich dass er es geschafft hat und nun ist er mein Feind.",erzählte ich ihm.Mitleidig schaute er mich an doch konnte nichts sagen.
Er wusste wohl nicht was er sagen sollte.
Doch als er gerade etwas antworten wollte wurden wir von Najenda gerufen.
Natürlich rannten wir sofort hin.
"Akame und Bulat haben Probleme", rief sie und holte Susanoo.
Die anderen kamen ebenfalls und wir machten uns auf den Weg.
Von weitem hörten wir schon Kampfgeräusche und eine große Rauchwolke zog sich über den Platz.
Ich landete und schaute mich um.
Akame war mit Seryu und Koro beschäftigt und Bulat mit Wave.
Doch wo waren die anderen Jeagers?
Als der Rauch dünner wurde sah ich sie plötzlich auf einem Dach stehen.
Unter ihnen war auch Shin.
Sie sprangen runter und rannten sofort auf uns zu.
Jeder hatte jemanden.
Und bei mir musste es ja unbedingt Shin sein.
Er stand mir gegenüber, doch erkannte mich nicht wegen meiner weißen Kapuze die ich über meinen Augen hatte.
Er zog seine Kaiserwaffe die aussah wie eine Pistole.
Unsere Blicke trafen sich und diese waren verachtend.
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Cross Love (Lubbock FF)
FanfictionKurumi streift durch die Straßen der Kaiserstadt. Doch plötzlich wird sie und ihre Familie festgenommen. Der Grund soll sein: Verrat des jungen Kaisers. Ihre Familie wird kaltblütig ermordet und sie wird gefoltert. Doch sie schafft es zu fliehen und...