Chapter 9

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Kenzi POV

Ich öffnete langsam meine Augen und erblickte einen schwach beleuchteten weißen Raum. Ich war in einem Krankenhaus. Es war still und es war nachts. Ich versuchte mich daran zu erinnern, wie ich hierhin gekommen war, doch alles war schwarz. Ich wurde leicht panisch, doch dann sah ich Jason.

Er saß auf einem Stuhl neben meinem Bett und schlief. Was machte Jason nachts neben mir in einem Krankenhaus? Ich strengte mich an, mich an etwas zu erinnern, doch alles blieb schwarz. Ich war auf einer Party gewesen und hatte einen süßen Typen kennengelernt. Danach bricht meine Erinnerung einfach ab. Das frustrierte mich zunehmends.

Was war hier nur los? Ich streckte meine Hand aus und rüttelte leicht an Jasons Arm. Seufzend öffnete er seine Augen, doch als er mich sah breitete sich sofort ein warmes Lächeln auf seinem Gesicht aus.

"Hey Zwerg." begrüßte er mich wie vor ein paar Stunden, als ich zu Aria gekommen war. Doch diesmal nicht neckend sondern total, naja wie soll man sagen, liebevoll? Das ließ auch auf meinen Lippen ein kleines Lächeln erscheinen, doch bevor ich irgendetwas sagen konnte, flog die Zimmertür auf und ein ziemlich besorgt aussehender Troy betrat das Zimmer. Freude stiegt in mir auf, doch als er mir in die Augen blickte, traf es mich wie einen Schlag. Plötzlich sah ich Troy und Mandy vor mir und zwar knutschend!

Ich hörte wie jemand "Raus!" schrie und es dauerte einen Moment, bis ich begriff, dass das meine Stimme gewesen war.

Tränen liefen über meine Wangen und Troy war alle Farbe aus dem Gesicht gewichen.

"Raus!" kam es noch einmal von mir; diesmal flüsternd.

"Kenzi es ist nicht so wie es-"

"Du solltest besser gehen." schnitt Jason Troy das Wort ab, bevor er den Satz beenden konnte.

Doch dieser hörte gar nicht darauf sondern kam an mein Bett und sah mich flehend an.

"Kenzi bitte."

Was dann passierte kann man wohl als eine Art Kurzschlussreaktion bezeichnen, denn ich zog Jason zu mir runter und küsste ihn. Zu meiner Überraschung erwiderte er den Kuss und von Troy kam nur ein verächtliches Schnauben, nachdem ich mich von Jason gelöst hatte.

"Ich habe schon jemanden gefunden, dem ich vertrauen kann. Du kannst also gehen." sagte ich, ohne Blickkontakt zu Troy aufzunehmen.

Wortlos verließ er augenblicklich das Zimmer.

Sofort brach ich wieder in Tränen aus. Was hatte ich denn jetzt nur getan? Bin ich denn eigentlich bescheuert?

Jason wollte mich in seine Arme ziehen, doch mir war gerade einfach alles zu viel.

"Kannst du mich alleine lassen?" brachte ich unter Schluchzen heraus.

"Sicher?"

"Ja.."

Und nun verließ auch Jason wortlos den Raum. Wie konnte diese Nacht nur so schrecklich enden? Kraftlos ließ ich mich zurück in die Kissen sinken.

Kyles POV

Em war mir tatsächlich bis zu mir nach Hause gefolgt. Auf der Hälfte des Weges hatte sie dann zum Glück auch aufgehört mich zu belehren. Kenzi war doch selbst schuld. Wenn sie ihre Klappe nicht so weit aufgerissen hätte, dann wäre das alles jetzt auch nicht passiert.

Vor der Tür blieb ich stehen und drehte mich zu Em um.

"Kommst du mit rein? Meine Eltern sind nicht da. Keins der Autos steht."

Als Antwort erhielt ich nur ein schwaches Nicken aber das sollte mir Recht sein.

Ein paar minuten später saß ich in Boxershort auf meinem Bett. Ich hatte einfach Lust ein bisschen mit Emily zu spielen. Immerhin wusste ich wie schüchtern sie in meiner Nähe war und irgendwie gefiel mir das; es machte mich an.

"Komm her Kleine." flüsterte ich und sie tat, wie ihr befohlen, was mich zunehmends amüsierte.

Ich zog sie auf meinen Schoß und begann sie zu küssen. Das war das erste Mal das ich sie küsste und sie konnte das überraschend gut. Anfangs war sie noch etwas schüchtern, aber der Alkohol in ihrem Blut machte sie wahrscheinlich mutig und sie begann mich heftig zurückzuküssen.

Ihre Klamotten gesellten sich zu meinen auf den Boden und ich war voller Vorfreude. Die Kleine war wie Wachs in meinen Händen und gab sich mir völlig hin.

Anscheinend war sie wirklich in mich verliebt, denn sie ließ mich tatsächlich ran.

Vermutlich würde ich es bereuen, doch jetzt wollte ich einfach nur Spaß haben. Ich drehte uns auf mein Bett und war nun über ihr, während ihre Beine um meine Hüften gelegt waren.

Ich entledigte mich meiner und dann auch ihrer Unterwäsche und küsste sie noch einmal zärtlich, denn plötzlich blitzte Unsicherheit in ihren Augen auf. So kurz vor meinem Ziel konnte ich allerdings keinen Halt machen. Jetzt wollte ich sie, also würde ich sie auch kriegen.

"Kyle wir sollten das nicht-" begann sie unsicher doch ich unterbrach sie.

"Shh"

Jetzt musste ich meinen Trick anwenden.

Ich sah ihr tief in die Augen und flüsterte sanft:

"Em, du bedeutest mir so unglaublich viel und ich möchte dir zeigen, wie wichtig du mir bist. Ich verspreche dir, dass es schön werden wird."

Dann noch ein paar zärtliche Küsse und schon gab sie nach.

Endlich hatte ich bekommen was ich wollte. Der Trick funktionierte einfach, dachte ich grinsend, während ich in sie eindrang.

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Ich weiß es ist mega kurz, aber ich konnte euch alle einfach nicht länger warten lassen..

Das letzte Update ist schon ewig her. Ich will jetzt wirklich wieder öfter updaten.. es tut mir so leid, dass ihr die ganze Zeit so lange warten müsst.

Ihr seid die besten Leser überhaupt und ich liebe euch einfach.

Verzeiht mir :(

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⏰ Letzte Aktualisierung: Sep 29, 2014 ⏰

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Having the bad boy next door..Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt