Kapitel 3 ✨

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Mein Wecker machte dieses hässliche Geräusch, dass mich dazu brachte aufzuwachen.

Widerwillig stand ich auf und machte wie jeden Morgen meine typische Dusch und Schminkroutine. Danach stand ich vor meinem Kleiderschrank und entschied mich für ein süßes Outfit.

Ich packte meine Schultasche und lief runter in die Küche, wo Rob am Frühstückstisch saß.

'Morgen, Prinzessin.' lächelte er und ich grummelte ein 'Guten Morgen.' vor mich hin.

Danach setzte ich mich an den Tisch und aß mein Toast. Meine Mam war schon lange bei der Arbeit.

Als ich fertig war, schnappte ich mir mein Zeug und verabschiedete mich schnell von Rob.

Ich machte meine Kopfhörer rein und hörte 'Break Free.' - von Ariana Grande bis ich am Starbucks ankam.

Ich schaltete die Musik ab, nahm die Kopfhörer raus und stellte mich an die Schlange vor dem Tresen an.

'Hey Rose.' hörte ich die tiefe Stimme von Nash hinter mir und abrupt drehte ich mich um.

'Guten Morgen.' lächelte ich, nachdem ich sicher gestellt hatte, dass Candice nirgendwo ist.

'Musst du sofort zur Schule oder hast du noch eine Minute Zeit um mit mir einen Kaffee zu trinken?'

Die Frage warf mich ein wenig aus dem Konzept. Sofort fasste ich mich wieder und sah auf die Uhr die rechts von uns an der Wand hing.

20 vor 8.

'Hab noch 20 Minuten Zeit. Und einen Kaffee wollte ich sowieso, also klar.'

- Jetzt nichts peinliches machen.

Nachdem Nash und ich unsere Kaffee's hatten, setzten wir uns an einen der Tische draußen vor dem Starbucks und man muss sagen dass die Luft in LA irgendwas beruhigendes hatte.

'Und wie findest du LA bis jetzt?' schmunzelte Nash.

'Extrem schön, und jetzt da ich ein paar Menschen hier kenne, kann es ja nur besser werden.'

'Vermisst du deine Freunde in Michigan?'

'Natürlich. Vorallem meine beste Freundin Trisha. Aber naja, wir telefonieren jeden Tag. Klappt schon.'

Nash sah auf seinen Kaffee und räusperte sich dann. 'Also gibts keinen Freund in Michigan, der dich vermisst?'

Mein Herz sank in meine Hose und aus Verzweiflung lies ich einen sarkastischen Lacher rausrutschen. 'Es gab mal jemanden, aber der hat mir, an meinem letzten Tag in Michigan, das Herz gebrochen.' lächelte ich schwach.

'Oh, das tut mir leid.'

Ich sah von meinen Händen, die auf meinem Schoß lagen auf und sah direkt in seine blauen Augen.

'Ich glaub ich sollte lieber los.' sagte ich und griff nach meinem Kaffee und meinem Rucksack.

'Darf ich deine Handynummer haben?' fragte er unsicher und wieder warf diese Frage mich komplett aus der Bahn.

'Kla-ar.' stotterte ich und nahm sein Handy entgegen um meine Nummer einzutippen.

'Viel Spaß in der Schule.' grinste Nash und zog mich dann in eine sanfte Umarmung.

'Danke, dir auch viel Spaß bei was auch immer du jetzt tust.' lachte ich und er zog eine Augenbraue hoch und verdrehte seine Augen.

'Ich hab jetzt auch Schule.' seufzte er.

'Warum gehst du nicht auf unsere Schule?' fragte ich unsicher und er lächelte. 'Hab ein Stipendium an der Privatschule dahinten.' er zeigte nach rechts und dort sah man durch die Büsche ein riesiges altes Gebäude.

TheReason.|NashGrier|Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt