26.10.2019 18:24
Vom Wind hin und her geweht fangen sie zu tanzen an. Einige noch grün, einige gelb und einige fast orange. Das helle weiß verfärbt sich in ein dunkel blau. Es neigt sich dem Ende, der Tag, er geht langsam zu Ende.
Feuchte Spuren meiner Tränen zeichnen das Gesicht.
Mein Mund so still, doch in meinem Kopf keine Ruhe in Sicht.
Die Wände kommen näher, sie fangen zu sprechen an. Die Leere weiße Wand fängt sich wie ein Blatt zu füllen an. All die Schicksalsschläge fangen sich zu wiederholen an.
Ich schließe meine Augen, doch all das ist kein Traum.
Die helle Hoffnung verfliegt, zurück bleibt dunkler Rauch.
Die Trauer verfängt sich, kein Ausweg weit und breit, so bleibt sie an Ort und Stelle, macht sich weiter breit.
Meine Hände versuchen zu schreiben, doch möchte mein Kopf nicht denken, betäubt von dieser Welt, betäubt von dieser Qual.
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Die Sprache der Stille
PoetryEine Zitatesammlung. Gedanken, die ich versucht habe in Worte zu fassen, um meine Seele zu entlassen.
