Moin!
Also, um es kurz zu machen:
30 Kommentare mit angekreideten Zeichensetzungsfehlern, die keine sind, und 145 Wörter, in denen die Leserin ihr Leseerlebnis schildert, und bei dem im Grunde nur rumkommt, dass sie keine langen Sätze mag, sich die Namen von vier Charakteren über zehn Kapitel nicht merken kann und wesentliche Symbole überliest, sind kein Feedback.
Für mich persönlich ist da jetzt kein akuter Handlungsbedarf – ich kann sowas wegatmen und glaube auch nicht, dass inhaltlich noch irgendwas Zielführendes dabei herauskommen würde, wenn sie es noch mal schreiben müsste.
Aber für mich wäre schon die Frage, ob und wie Du als Buchclubführung damit umgehen willst. Es ist eine Gratwanderung: Entweder handhabt man die Regeln strenger und sanktioniert – dann gehen evtl. Leute, weil sie die Ansprüche nicht erfüllen können oder wollen oder sich persönlich angegriffen fühlen. Oder man lässt es laufen – dann gehen Leute, weil sie für ihre Mühe keine adäquate Gegenleistung bekommen und das Gefühl haben, dass ihnen der Buchclub nichts mehr bringt. Ich bin und bleibe gern dabei, für mich ist es der erste solche Fall, offenbar hab ich da bisher extrem viel Glück gehabt, und mir macht das Rezensieren auch viel zu viel Spaß, aber das sind Gründe, die ich von anderen Ex-Teilnehmern höre. Ich wollte es Dir aber zumindest mal zurückgemeldet haben. Danke für Dein Engagement und liebe Grüße!