Ich finde, dass der konstante innere Monolog dir sehr gut gelungen ist, Gedanken, Gefühle und Empfindungen, alles ist da. Dadurch wirkt Arin extrem greifbar. Das Konzept dieser In-Between-Welt zwischen Leben und Tod finde ich irgendwie amüsant, weil es sich anfühlt, als würde man 24/7 auf dem Einwohnermeldeamt sein :)
Eine Sache, die anmerken würde, ist dass für eine Geschichte, die im Dual-POV geschrieben ist, Lukas sehr kurz kommt, bis jetzt habe ich nur ein Kapitel aus seiner Sicht gelesen.
Ich wollte mich noch über das Pacing "beschweren", aber das letzte Kapitel hat ordentlich Schwung in die Sache gebracht, bevor ich das Gefühl hatte wir treten die ganze Zeit auf der selben Stelle. Und mir ist klar, dass Arin auch sehr lange auf der selben Stelle herumtritt.
Ich weiß nicht, ob es deine Absicht war, aber Erlo wirkt stellenweise sehr inkompetent und unterqualifiziert. Es wäre vielleicht sinnvoll Arin einen neuen Betreuer zu geben, wenn man merkt, Erlo hilft gerade nicht und sogar Sofia kann das besser. Andererseits braucht die Story einen inkompetenten Mitarbeiter, der Arin alle Geheimnisse verrät, die sie für den Plot braucht.
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass die Geschichte neugierig macht, man möchte herausfinden, was zum Geier zwischen Arin und Lulas genau passiert ist. Ich habe verstanden, dass sie jemanden bedroht hat und Lukas Polizist ist und sie sich gegenseitig erschossen haben. Aber was dieser Navarro damit auf sich hat ist noch im Dunkeln.