Hallo meine lieben Mitmenschen!
Es gibt Nächte, in denen schläft man nicht. Da schlägt man sich die Zeit um die Ohren und manchmal schreibt man. Und dann gibt es Szenen, die nur, ausschließlich, in solchen Nächten entstehen.
Szenen für die man sich im Nachhinein schämt, weil man sich fragt, wie müde der Kopf sein kann.
Oder auch Szenen, in denen man plötzlich merkt: Hey, dass ist vielleicht so nicht umsetzbar. Aber die Szene kann ich anders einbauen und sie bringt mich ein Stück weiter.
Und dann gibt es die Szenen, die stehen einfach aus dem Nichts auf, halten dich wach und sind sie auf Papier gebracht, möchte man heulen. Weil sie genau so sein müssen. Es ist ein wenig so, wie wenn der Kopf einem die eigenen Fehltritte vorhält, wenn man nicht schlafen kann. Nur das es in dem Moment die von ausgedachten Charakteren sind.
Ich weiß nicht, ob ich gerade lachen oder heulen soll.
Wenn ich jemals teile, was heute Morgen Lustiges zwischen Nyx und Sixten passiert ist, dann definitiv nur, wenn ich mehr als 5 Stunden Schlaf habe.
Kennt ihr das?
Was macht ihr dann?
Der Institution folgen und vorherige Szenen einfach anpassen, oder legt ihr die Szene in die Schublade für später?
Ich selbst lege sie meist erstmal zur Seite. Manchmal ergibt sich alles von allein, weil im Kopf jetzt die Weichen gestellt sind. Manchmal verwerfe ich sie schweren Herzens. Dann war es nur eine „kurz vor 5 Uhr morgens“ Idee.
Einen wunderschönen Dienstag euch allen.
<3
Alles Liebe,
» Kathleen «