Manche brechen ihr Iftar nicht an langen, vollen Tischen. Kein 'Bismillah', das gemeinsam durch den Raum klingt. Manche sitzen zwischen Menschen, die nicht verstehen, warum sie verzichten. Die fragen, warum man sich das 'antut'. Die anfangen zu essen, während die Minuten bis Maghreb gezählt werden.
Und wenn der Adhan in ihrer App erklingt, heben sie die Dattel allein und flüstern ihr Gebet leise.
Ramadan ist nicht nur Gemeinschaft. Manchmal ist er Einsamkeit und gerade darin liegt eine besondere Nähe zu ihm.
Möge Allah diejenigen stärken, die ihr Iftar allein brechen. Möge Er ihnen Geduld schenken und sie mit Menschen umgeben, bei denen sie eines Tages laut 'Bismillah' sagen können.