Ich hatte die Woche einen richtig schlechten Tag. Es war ein Tag an dem meine Seele so drüb war, dass ich nicht mehr wollte. Doch, egal wer mich fragte, wie es mir gehe, stehts antwortete ich mit 'gut'. Abends versuchte ich mir selbst etwas gutes zu tun. Die bunteste Tasse, mit der süßesten heißen Schoki, unter der flauschigsten Kuscheldecke mit der lustigsten Komödie. Am nächsten Tag ging es mir besser und dann schämte ich mich. Ich schämte mich, für die Dinge, die ich am Vortag gedachte hatte und ich schämte mich dafür, dass ich mein Leben und dessen Inhalt nicht wertgeschätzt hatte. Ich schäme mich noch immer und traue mich kaum diese Zeilen zu schreiben, denn sie ergeben keinen Sinn. Ich habe ein Loch in meiner Seele, das ich mit nichts füllen kann, egal was ich versucht habe. Da ist eine Sehnsucht nach etwas, das sich nicht greifen lässt und immer wieder zieht mich dieses Loch in die Tiefe und immer wieder versuche ich dem Loch zu entkommen, doch es klappt niemals langfristig.
Egal wie oft ich gefragt werde, wie es mir geht, wird die Antwort immer dieselbe sein. Mir geht's gut. Denn der Tag, an dem sie anders lauten wird, wird der Tag sein, an dem ich verloren habe. Der Tag, nachdem es keine weiteren Tage mehr geben wird.