Weenaz
Ein wunderbares, erfolgreiches neues Jahr euch allen. Mögen eure Wünsche und Träume in diesem Jahr erfüllt werden.
@Weenaz
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Ein wunderbares, erfolgreiches neues Jahr euch allen. Mögen eure Wünsche und Träume in diesem Jahr erfüllt werden.
Ein wunderbares, erfolgreiches neues Jahr euch allen. Mögen eure Wünsche und Träume in diesem Jahr erfüllt werden.
Tut es eigentlich körperlich weh, einen übergewichtigen Menschen zu sehen?
Verliert man seinen Job, wenn der Kollege aus einem anderen Land stammt?
Setzt einen der Vermieter vor die Tür, wenn der Nachbar im Rollstuhl sitzt?
Versagen einem die Organe, wenn ein Familienmitglied schwul ist?
Verliert man seinen Partner, wenn in der Clique jemand Alleinstehendes ist?
Zerstört es die Familie, wenn in einem Fenster in der Straße eine Regenbogen- oder Transflagge hängt?
Zerbricht es die Gesellschaft, wenn nicht alle dem gleichen Glauben und der gleichen Politik huldigen?
Und wenn das alles nicht zutrifft, warum empfinden Menschen es als Bedrohung für sie selbst, wenn andere Menschen, mit denen sie nichts zu tun haben, "anders" sind?
Wieso dient die Bibel als Rechtfertigung, jeden aktiv zu bekämpfen, der still und friedlich auf seine Art lebt?
Und vor allem - kann man den Menschen, die Ausländer, Übergewichtige, Andersgläubige, Queere und Transmenschen verfolgen, belästigen und bedrohen, mal so richtig herzhaft eine runterhauen? Halten die dann auch die andere Wange hin, wie es in der Bibel steht, oder erwarten sie nur von anderen, dass die nach ihrer Interpretation davon leben.
Übrigens - in der Bibel steht nichts davon, dass es nur Mann und Frau gibt.
@Silberstern1468 Mit dem Hören von Nebengeräuschen geht es mir ähnlich wie dir. Da ich ja nicht taub bin, nehme ich die Geräusche trotzdem wahr und als ADSler stören mich diese Geräusche in meiner Konzentration. Und wenn viele Menschen sprechen oder Musik im Hintergrund ist, habe ich noch mehr Probleme, das herauszufiltern, was an mich gerichtet ist, zumal ich ja von dem Gesagten nicht alles verstehe. Oder es falsch verstehe, wie ich in "Gänzlich verpeilt" auch geschildert habe. Ja, das mit dem "Sei doch einfach nicht mehr schwerhörig" ist leider eine altbekannte Sache. In fast jeder Klasse hat irgendwann der Klassenlehrer eine Besprechung einberufen mit der ganzen Klasse, um zu erörten, wo für mich und die anderen die Probleme liegen. Anfangs habe ich noch hoffnungsvoll erklärt - dass das Hörvermögen jedes Menschen je nach Tagesform schwankt, bei mir aber noch stärker; dass ich hohe Töne sehr viel schlechter wahrnehme als tiefe; dass es eine Anstrengung für mich ist, zuzuhören und ich dann jemanden, der mich ablenkt, schon mal scharf anfahren kann, still zu sein; dass ich Menschen besser verstehe, die mich beim Sprechen ansehen; dass ich in einem Stimmengewirr irgendwann abschalte und jemand, der mir etwas sagen will, am besten zuerst meinen Namen nennt, damit ich aufmerksam werde und wieder bewusst hinhöre und dass die Schwelle, bei der laute Töne für mich unangenehm sind, tiefer liegt als bei Normalhörenden. Das Ergebnis war jedes Mal das Gleiche: Man nickte, äußerte Verständnis, versprach, sich zu merken, wie man besser mit mir umgehen könne und dann änderte sich - nichts! Nur bekam ich jetzt auch noch Vorwürfe, warum ich mich jetzt nicht normaler verhalten würde, wir hätten doch über alles gesprochen und die Klasse hätte klargestellt, dass sie nichts gegen mich und meine Behinderung hat. Irgendwann weigerte ich mich, an solchen Besprechungen "Wir wollen doch nur wissen, wie wir besser auf dich eingehen können" überhaupt teilzunehmen.
@Weenaz Mit dem Hören hab ich Probleme in die komplett andere Richtung - dank Autismus nehme ich Geräusche viel intensiver war als andere. Als Kind hab ich oft zu weinen begonnen oder bin weggelaufen wenn mir Dinge zu laut waren. Aber je älter ich geworden bin, desto geringer ist die Toleranz dafür geworden. Auf einmal hieß es „Stell dich nicht so an“ oder „Das ist doch gar nicht so laut, reiß dich zusammen“. Also hab ich gelernt mein Leiden zu internalisieren, weil alle anderen haben sich ja auch im Griff. Erst später hab ich gelernt, dass ich mich damit in autistische Shutdowns gezwungen hab um ja keine Reaktion zeige. Da bin ich geistig sehr abwesend, und dann wird von mir zum Beispiel noch verlangt, dass ich mich in Gespräche einbringe und sozial bin - was mir schon ohne unzählige sich überlappende Gespräche und dröhnende Musik im Hintergrund schwerfällt. Und Leute wundern sich, warum ich nicht gern auf Parties bin… Und die Aktion mit der Schule geht ja mal gar nicht! Was erwarten die von dir, dass du nicht mehr schwerhörig bist wenn du dich nur genug anstrengst alles zu verstehen? Wenn eine Behinderung nicht durch etwas temporäres verursacht wird, geht die ja nicht einfach weg… Deine Einstellung finde ich jedenfalls super. Ich versuche jetzt seit meiner Diagnose auch, mich weniger für den Komfort anderer Menschen zu verbiegen und meinen Autismus zu entmaskieren. Wem das nicht passt, der kann ja gehen
@Silberstern1468 Ja, das kenne ich - immer so tun, als sei man "normal". Vor allem dieses ja nicht durchblicken lassen, dass ich schwerhörig bin und auf keinen Fall die Hörgeräte in der Öffentlichkeit tragen, weil es andere Menschen abstoßen könne. Daran habe ich mich nicht gehalten. Mein Ehemann erinnert sich noch heute daran, dass ich vor ihm die Hörgeräte aus den Ohren genommen und ihm gezeigt habe, mit den Worten: Nur dass dus weißt, ich bin schwerhörig. Das war bei der ersten Verabredung - ich hatte noch nie Lust darauf. mich mit Menschen anzufreunden und dann stehengelassen zu werden, wenn sie von dieser Behinderung erfahren. Mich hat allen Ernstes mal ein Lehrerkollegium ermahnt, mich nicht zu melden, wenn ich etwas nicht verstanden habe und nicht dauernd mit meiner Sitznachbarin zu tuscheln, weil ich den Unterricht stören würde. Gerade diese Nachbarin wurde mir sogar als leuchtendes Beispiel vorgehalten, weil sie ja noch schlechter hört als ich und nicht stört. Wenn ich mit ihr getuschelt habe, dann habe ich ihr erklärt, was sie nicht verstanden hatte. Haben wir es beide akustisch nicht mitbekommen, bat sie immer mich, sich zu melden, weil sie sich nicht traute. Auf diese Weise war sie die "Normale" und ich die Störerin ... Ich frage mich, wie sie das gedeichselt hat, als man mich deswegen von der FaKS schmiss. Inzwischen ist mir das aber ziemlich egal. Ich passe nicht in Schubladen (mit meiner Tonnage sowieso nicht) und das ist auch gut so, da ich Klaustrophobie habe. Ich habe den Führerschein 1b (A1), fasse aber keine Bohrmaschine an (Säge, Akkuschrauber und Skalpell allerdings schon). Ich backe mein Brot selber, trage aber keine Birkenstock. Ich bin Fachinformatiker, rauche aber nicht, dafür beschäftige ich mich gerne mit Handarbeiten. Und - beeinflusst auch durch das ADS - ich bin sehr gut in Mathematik, solange es nicht Geometrie betrifft, kann aber keine Entfernungen abzuschätzen und zeige rechts, wenn ich links meine.
Wünsche euch allen frohe Weihnachten und erholsame Festtage!
Jetzt bin ich auch offiziell Schwiegermutter!
Nun warte ich auf die Youtube- oder Tiktok-Story : "Zur Hochzeit schenkten uns unsere Eltern nur Lappen und Tücher."
@Just-Kyu Danke, ich werde es den beiden ausrichten. Da du ja ebenso "homophob" bist wie ich, wird dich diese Hochzeit zwischen einem Demiboy und einem Transmann besonders freuen
Ich habe das Gefuehl, du wirst mich noch komplett auseinander nehmen, wenn du mein Buch liest :'D (nicht boese gemeint)
@polarkreis Und vermutlich glauben diese Leute dann auch noch, geholfen zu haben ... jemand meinte mal, er würde nie Positives anmerken, weil niemandem mit Lobhudelein geholfen ist, sondern nur auf Fehler aufmerksam machen. Aber "Das Wort ist falsch geschrieben" nützt gar nichts, wenn die richtige SChreibweise nicht auch gleich kommuniziert wird. "Ich würds neu schreiben" - ok, aber wie? Da erwarte ich, dass der Kritiker den Text selbst in seinem Stil schreibt und mir zum Vergleich zur Verfügung stellt. Ich merke gerne auch an, was ich gut finde. Denn so bekommt der Autor mit, was ankommt und was er weiter ausbauen sollte. Bei dir zum Beispiel ist mir aufgefallen, dass du sehr empathisch schreibst und die Empfindungen und Eindrücke der Prota überaus lebendig schilderst. Es wäre sehr schade, wenn du das in Zukunft weglässt, weil dir keiner was Nettes dazu gesagt hat. "Aber ich schreibe ja besser als du" - Jau, ich habe schon von mehreren hier den Vorschlag bekommen, mal in ihre Werke hineinzulesen, damit ich lerne, wie man schreibt. Keiner von all diesen Menschen hielt es aber für nötig, vorher mal BEI MIR zu lesen, um zu eruieren, wie schlecht ich denn nun genau bin.
@Weenaz oh :/ sowas kenne ich aber auch ein bisschen von mir. Mit physischen Dingen mache ich das nicht mehr (und mein Gehaekeltes rappel ich sonst einfach wieder auf, wenn ich es scheiße finde haha), aber vor allem mit meinem Geschriebenen habe ich da echt große Probleme. Vor allem, weil ich schon viele Leute hatte, die meine Sachen einfach straight up schlecht fanden - nicht einmal nett gemeinte Vorschlaege, wie von dir, sondern wirklich Aussagen wie "das macht ueberhaupt keinen Sinn, ich wuerds an deiner Stelle loeschen und neu schreiben" oder auch bei Partnerprojekten, dass es dann hieß "aber ich schreibe ja sowieso viel besser als du, deswegen [...]" ;-; Ich bin aber sehr froh, dass deine Kinder dich aufgehalten haben, das waere sonst echt schade um die Sachen gewesen, die ganz bestimmt nicht scheiße aussehen oder so :) Ich habe auch jedes Mal Angst, auch bei deinem Kommentar eben, huch :'D
@polarkreis Ja, ich kenn das auchund finde es gar nicht kindisch. Vor einigen Jahren bin ich mit einer Mülltüte durch die Wohnung gegangen und habe alles hineingeworfen, was ich selbstgemacht habe - ob gestickt, gestrickt, gemacht, genäht oder gehäkelt. Meine Kinder sind hinterhergesaust, haben alles wieder rausgeholt und mir strengstens ähnliche Aktionen verboten. Hier lösche ich auch deswegen nicht, weil ich denke, liest ja eh kaum jemand. Allerdings zucke ich jedes Mal zusammen, wenn eine pn von Wattpad kommt und erwartet, dass man mich zum Verpissen auffordert, weil ich die Plattform hier mit dem letzten Mist vollspamme. Ich bin in der Beziehung kein Deut besser als du. Es ist immer immer leichter, andere aufzufordern, mehr an sich zu glauben, als seine eigenen Ratschläge zu beherzigen.
Ich bin dir uebrigens jetzt auch mal gefolgt :)
@Weenaz sorry, dann habe ich mich falsch erinnert, tut mir leid... Aber ja, klar, das gibt es - und ich versuche bei meinen Charakteren mit Migrationshintergrund, Erkrankungen/Behinderungen, etc. auch immer darauf zu achten, dass es kein Klischee oder fuer die Quote ist, denn das waere auch irgendwie dumm, wenn ich das als queere, neurodiverse, chronisch erkrankte Person mit Migrationsgeschichte in der Familie tun wuerde lol Ich will jetzt auch nicht die ganze Zeit ueber mich und meine Sachen reden, aber jetzt, wo du es sagst, faellt mir z.b. auf, dass ich in meinen Buechern einige queere Charaktere habe, in dessen Herkunftslaendern queerness entweder verboten und sogar bestraft wird oder es einfach nicht gerne gesehen ist (im Fall meiner Charaktere haetten wir hier z.b. Russland, Vietnam, Iran und Suedkorea) - ich finde, das ist auch nochmal so ein extra krasser Schritt, der auch sehr viel Recherche bedarf...
@polarkreis Ich habe nicht speziell queere Personen mit Migrationshintergrund, sondern insgesamt Personen aus verschiedenen sogenannten Gruppen, die in der Literatur definitiv unterrepräsentiert sind oder lediglich für die Quote (und dann als Stereotyp) benutzt werden. Aber warum sollten nicht auch zwei oder drei solche Dinge auf eine einzige Person zutreffen? Ist ja nicht so, als gäbe es das in realen Leben nicht.
@Weenaz ja, das stimmt :) Und ich will jetzt auch auf keinen Fall irgendwie doof wirken oder so arrogant, wie mir manchmal schon unterstellt wurde, aber da du diesen Faktor ja angesprochen hattest: falls (wirklich nur falls) du eine lesbische Geschichte lesen moechtest, in der es z.b. auch einen Charakter mit Migrationshintergrund gibt, kannst du, wenn du moechtest, bei mir mal in "toska" reinschauen :) Die Geschichte ist auch schon abgeschlossen und ich plane keine Fortsetzung, also muesste man da auch nicht auf neue Kapitel warten. Ist aber auch nur eine Idee von mir, weil ich besonders als du von queeren Charakteren mit anderer Herkunft gesprochen hast, sehr daran denken musste... Ist also nur ein Angebot und soll keine Werbung sein...
Vielen Dank fuer deinen Follow :)
@Weenaz Danke nochmal. Ich habe irgendwie Angst, dich mit irgendwas wuetend zu machen oder so - ich bin noch relativ jung und habe ehrlich gesagt keine Ahnung von nix ;-; Aber dass du mich nicht verlieren wolltest, klingt ja schonmal gut :D
@polarkreis Bitte. Deine Kommentare klangen so interessant, dass ich dich nicht verlieren wollte.
Hey,
In deiner Gruppe scheint es nicht mehr wirklich voran zugehen, bitte schau mal wieder vorbei…
Hey,
Wollten dich nur nochmal erinnern bei deiner Gruppe vorbei zu schauen ^^
Wünschen noch einen schönen Abend <3
Hey,
Du hast dich bei deiner Gruppe länger nicht gemeldet. Wir wissen nicht, ob du die letzten Tage über nicht online warst oder die Nachrichten nicht erhalten hast.
Wir wünschen dir noch einen angenehmen Sonntag <3
@Weenaz Das wäre super und kein Ding auch wir haben es leider zu sehr vernachlässigt, was uns auch unfassbar leid tut.
@mastersofmeerkats Sorry. Mitbekommen hab ichs schon, aber ich war sehr wenig online. Hab auch ein schlechtes Gewissen, weil ich meinen Teil der Story noch nicht fertig hab. Werd mich jetzt aber wieder mehr engarieren, versprochen.
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