Weihnachtsgrüße aus Konoha – von mir & Kakashi
Der Schnee lag still über Konoha, als hätte das Dorf selbst beschlossen, für einen Moment langsamer zu atmen. Laternenlicht spiegelte sich auf den Dächern, irgendwo lachte ein Kind, und aus dem Hokage-Gebäude brannte noch Licht. Natürlich.
„Er arbeitet schon wieder“, murmelte ich – und zog mir demonstrativ den roten Mantel zurecht. Weißer Pelzsaum, Nikolausmütze leicht schief, darunter meine Haare. Für ihn.
(Er kommt wirklich ohne Pause aus… und dann steht sie so vor mir. Als wäre das hier kein Büro, sondern mein Zuhause.)
Ich öffnete die Tür zum Büro ohne anzuklopfen.
Kakashi sah auf. Erst irritiert. Dann hob sich langsam eine Braue.
„…Ich hoffe, das ist eine neue Konoha-Tradition.“
(Ich sollte streng sein. Wirklich. Aber wie soll man streng sein, wenn Weihnachten vor einem steht?)
„Beschwer dich nicht“, sagte ich trocken. „Andere Hokage bekommen nur Dokumente.“
Er lehnte sich zurück, musterte mich viel zu lange.
(Sie macht das absichtlich. Und sie weiß genau, dass ich nichts dagegen unternehme.)
„Weißt du eigentlich, dass ich als Hokage offiziell neutral bleiben sollte?“
Ich trat näher, stützte mich mit beiden Händen auf seinen Schreibtisch. „Zu spät.“
(Eindeutig zu spät. Und ich bereue keine Sekunde davon.)
Ein leises Schnauben. „Das dachte ich mir.“
Draußen fiel weiter Schnee. Drinnen war es warm.
(So fühlt sich Frieden an. Nicht in Beschlüssen. Sondern hier.)
Er zog mich näher, ganz selbstverständlich, als hätte er das Recht dazu – hatte er auch.
„Frohe Weihnachten“, sagte er leise.
(Alles, was ich wollte, stand gerade vor mir.)
Ich antwortete nicht sofort. Ich küsste ihn.
(Mein Dorf. Mein Herz. Sie.)
Und bevor wir uns wieder der Welt stellten, drehte ich mich noch einmal zu euch um:
✨ Frohe Weihnachten an alle Leserinnen und Leser ✨
Danke, dass ihr Tiyara begleitet. Danke für eure Zeit, eure Kommentare, eure Gefühle.
Wo auch immer ihr seid – fühlt euch für einen Moment nach Konoha eingeladen.