Das Wort "FanFiction" beinhaltet immer direkt dieses eine Vorurteil: Fremde Charaktere in eine Welt, eines anderen Autors, hinein stopfen und alles nach seiner eigenen Pfeife tanzen lassen, egal ob gut oder schlecht geschrieben. - Dafür sind Fanficitons in den Augen mancher da, ich jedoch möchte mich davon abheben.
Ja, ich schreibe Fanfictions. Ja, ich mache mir in der ein oder anderen einen eigenen Spaß drauß, aber gibt es doch eine Sache, die ich gerne klarstellen möchte.
Sobald ich eine Geschichte zu einem MEINER Charatere schreibe, die sich in einem, nicht von mir, erschaffenem Universum abspielt, erzähle ich IHRE Geschichte und nichts anderes. Ich erschaffe sie/ ihn nach den Regeln der fremden Welt. Er/ sie soll dazu passen, eine "Einheit" bilden. "Es ist wie, als würde diese Person wirklich dazugehören" Denn in meinen Geschichten ist es mir immer wichtg, dass alles Sinn und Logik besitzt, es MUSS verständlich sein!
"Das ist die Geschichte meines Charakters - der Rest spielt nur die Nebenrolle." - Nach meinem Spruch handle ich und hoffe, dass zukünftige Leser und Leserinnen, denen meine "FanFiciton" - Werke ins Auge fallen, sie nicht gleich als für "0815" abstempeln, sondern meine Charaktere kennenlernen und über den Tellerrand hinausblicken.
Denn wenn ich erlich bin, sehe ich meine Geschichten, die sich in fremden Universen, erzählen nicht als FanFiction. Dafür fehlt meiner Meinung nach viel zu sehr dieser "FanFiction - Klischee - Punkt", den so viele direkt sehen, wenn sie eine Geschichte in einem fremden Universum entdecken. Dabei haben Geschichten viel mehr, als nur "das eine".
Versteht ihr?